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Der Niedergang des Solariums

Schlechtes Image, schwindende Kundschaft – das Geschäft mit der künstlichen Sonne ist düster. Doch die Branche ist daran, sich neu zu erfinden.

Auf der Sonnenbank: Viele Studios werben heute mit Schlagwörtern wie Entspannung, Anti-Stress-Effekt und Hautpflege. Foto: Getty Images

Auf der Sonnenbank: Viele Studios werben heute mit Schlagwörtern wie Entspannung, Anti-Stress-Effekt und Hautpflege. Foto: Getty Images

Früher, da bedeutete schlechtes Wetter für die Menschen gutes Wetter für die Solarien. Aber das ist lange her. Es gibt sie zwar noch, die Sonnenstudios, aber sie sind selten geworden und haben zwischen 2001 und 2015 den grössten Teil ihrer Kundschaft verloren: Um die Jahrtausendwende liess sich noch rund jeder zehnte Schweizer regelmässig künstlich bräunen, heute sind es nur noch 4bis 6 Prozent. Sie legen sich durchschnittlich 1,5-mal pro Monat während elfeinhalb Minuten auf die Sonnenbank. Auch im ­Solariumland Deutschland sinkt die Nachfrage stetig: Nur noch 1,6Prozent der Bevölkerung besuchen regelmässig ein Bräunungsstudio.

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