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Die Ess-Brech-Sucht war ihr Ventil

Schlingen, erbrechen, schämen: Die Bulimie hat Eva Apfl jahrelang beherrscht. Sie erzählt, wie sie einen Ausweg fand.

Mit 17 entwickelte sie eine schwere Essströung, heute geht es der 25-Jährigen viel besser: Eva Apfl. Foto: Catherina Hess
Mit 17 entwickelte sie eine schwere Essströung, heute geht es der 25-Jährigen viel besser: Eva Apfl. Foto: Catherina Hess

Wenn sich der Stress mal wieder zu sehr angestaut hat und die seelische Not gross ist, dann verspürt sie den Heisshunger. Dann isst sie und isst. Wie in Trance stopft sie haufenweise Chips, Burger und andere fettige Sachen in sich hinein. Das ist ihr Ausweg, ihr Ventil. Das Schlingen und dann der Gang zum Klo, wo sie sich übergibt, bis der Magen nichts mehr hergibt. So berichtet es Eva Apfl, wenn sie von der Zeit erzählt, in der sie an Bulimia nervosa litt, eine Erkrankung, die auch Ess-Brech-Sucht oder einfach Bulimie genannt wird. 2011, mit 17 Jahren, entwickelt Apfl diese Essstörung. In den folgenden Jahren wird es besonders schlimm.

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