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Digitale Drogen im Selbsttest

Wie fühlt es sich an, wenn man auditive Drogen konsumiert? Ein Selbsttest mit zwei I-Dosern, kribbelnden Händen und einer Erkenntnis.

Für den optimalen I-Doser-Konsum empfehlen sich ein Sofa, ein abgedunkelter Raum und gute Kopfhörer.
Für den optimalen I-Doser-Konsum empfehlen sich ein Sofa, ein abgedunkelter Raum und gute Kopfhörer.
Reto Hunziker

Das Angebot von digitalen Drogen, den so genannten I-Dosern, ist riesig. Von «crazy stuff» bis «very very heavy stuff» sind jede Menge Audiofiles im Web zu finden, die einen rauschähnlichen Zustand versprechen. Man kann wählen zwischen verschieden Wirkungen à la Heroin, Meth, Absinth, Koks und etwa 150 anderen Substanzen. Die meisten kosten etwas, einige auch noch ein bisschen mehr. Für den I-Doser «Hand of God» muss man 200 Franken auf den Tisch legen.

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