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Generation Maybe – diese zwei halten dagegen

Die Generation Maybe will sich alle Möglichkeiten offenhalten. Phaedra Merentitis und Hong Yip haben den anderen Weg gewählt. Sind sie glücklich damit?

Eva-Maria Schleiffenbaum
Alles ist immer noch möglich, wenn auch anders: Phaedra Merentitis und Hong Yip mit Aeneas.
Alles ist immer noch möglich, wenn auch anders: Phaedra Merentitis und Hong Yip mit Aeneas.
Sabina Bobst

Sie wachen auf und stellen sich vor, nach einer durchtanzten Nacht auf dem Heimweg zu sein – etwas benebelt, wie früher so oft. Ein bisschen Wehmut schwingt dann jeweils mit, «aber dann ekelt uns die Vorstellung auch ein wenig», sagt Hong Yip, der Partner von Phaedra Merentitis.

Im Herbst 2013, mit 23 Jahren, hat sie Aeneas zur Welt gebracht. Einen Monat zuvor hatte sie Hong (29) geheiratet – und wurde damit zu einer Art Rebellin ihrer Generation. Denn mit diesem konventionellen Weg trotzt sie den vielen Möglichkeiten, die sie noch hätte, während alle um sie herum bloss nichts verpassen wollen. Und das, obwohl sie und ihr Mann bis dahin selbst typische Vertreter der Generation Maybe waren. Den Vielleicht-Sagern angehörten, die im Abwägen verharren. Die lieber alles offenlassen, statt sich festzulegen. Denn der oder die oder das Beste könnte ja noch kommen.

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