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Konkurrenz für Spaniens Taglöhner

Viele Einheimische sehen sich wegen der Krise gezwungen, auf Frucht- und Gemüsefeldern anzuheuern.

Bescheidene Existenz: Mustapha El-Mezroui spielt mit seinem Sohn Bilal im Wohnzimmer seines Häuschens. Mitte der 90er-Jahre verliess Mustapha seine marokkanische Heimat, um in Südspanien sein Glück zu suchen.
Bescheidene Existenz: Mustapha El-Mezroui spielt mit seinem Sohn Bilal im Wohnzimmer seines Häuschens. Mitte der 90er-Jahre verliess Mustapha seine marokkanische Heimat, um in Südspanien sein Glück zu suchen.
Reuters
Seither hat er eine Familie gegründet: Mustaphas Frau Mahjouba umarmt den gemeinsamen Sohn Bilal.
Seither hat er eine Familie gegründet: Mustaphas Frau Mahjouba umarmt den gemeinsamen Sohn Bilal.
Reuters
Neue Perspektive: Diese Arbeit, bis vor wenigen Jahren noch den afrikanischen Einwanderern vorbehalten, gewinnt bei den jungen spanischen Arbeitslosen zusehends an Attraktivität.
Neue Perspektive: Diese Arbeit, bis vor wenigen Jahren noch den afrikanischen Einwanderern vorbehalten, gewinnt bei den jungen spanischen Arbeitslosen zusehends an Attraktivität.
Reuters
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Lange Zeit war die Arbeit auf den Frucht- und Gemüsefeldern Südspaniens fest in der Hand von afrikanischen Einwanderern. Mit dem Ausbruch der spanischen Wirtschaftskrise wird die Feldarbeit zunehmend auch für Einheimische interessant. Viele junge Männer mit keinerlei Aussichten auf eine Stelle im brachliegenden Arbeitsmarkt bewerben sich als Taglöhner bei den Grossproduzenten. Die harten und schlecht bezahlten Jobs, die man früher bereitwillig den Einwanderern überliess, sind nun die einzig verbliebene Chance, um ein bisschen Geld zu verdienen.

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