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Lebensgefährliche Frauen

Die weiblichen Rollen in Bond-Filmen geben immer wieder Anlass, Rückschlüsse auf den Stand der Emanzipation zu ziehen. Zu Recht?

Sie trifft den Falschen und bringt damit den armen Bond fast ums Leben: Naomie Harris als Agentin Eve im neuen 007-Film «Skyfall».
Sie trifft den Falschen und bringt damit den armen Bond fast ums Leben: Naomie Harris als Agentin Eve im neuen 007-Film «Skyfall».

Das Bond-Girl gehöre abgeschafft, so hiess es im Vorfeld des 23. Kinoabenteuers des britischen Geheimagenten 007 – zumindest terminologisch. Von Bond-Woman solle fortan die Rede sein, sagte die französische Schauspielerin Bérénice Marlohe in Interviews, da im neuen 007-Kinostück die Frauen durchaus erwachsene Rollen spielen würden. Die 33-jährige Marlohe muss es ja wissen, sie spielt Sévérine, eine der beiden Bond-Women in «Skyfall»; die andere, Eve mit Namen, wird durch die amerikanische Mimin Naomie Harris (einigermassen bekannt aus «Pirates of the Caribbean» und «Miami Vice») verkörpert. Die Bond-Women, so hiess es weiter, würden in ihrer neuen Komplexität nichts weniger als die Mehrdimensionalität der modernen Frau widerspiegeln. (Lesen Sie auch: «Die Wahrheit über Ursula A.»)

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