Zum Hauptinhalt springen

Pakistans weiblicher Top Gun

Den Geschlechterkampf hat sie bereits gewonnen. Nun ist die 26-jährige Ayesha Farooq bereit fürs Gefecht – als einzige für den Kampf ausgebildete Kampfjetpilotin Pakistans.

Letzte Prüfung: Ayesha Farooq (26) beim Sicherheitscheck eines F-7PG-Kampfjets.
Letzte Prüfung: Ayesha Farooq (26) beim Sicherheitscheck eines F-7PG-Kampfjets.
Zohra Bensemra, Reuters
Hoch hinaus: Die Pilotin steigt in den Kampfjet.
Hoch hinaus: Die Pilotin steigt in den Kampfjet.
Reuters
Take-off: Der AJF-17-Kampfjet hebt im Steilflug ab.
Take-off: Der AJF-17-Kampfjet hebt im Steilflug ab.
Zohra Bensemra, Reuters
1 / 9

Frauen haben in der pakistanischen Gesellschaft ausserhalb der Familie oft einen sehr schweren Stand. Doch sie seien sich ihrer Rechte zunehmend bewusst und wollten auch für sie einstehen, schreibt die Agentur Reuters. Den bewaffneten Streitkräften beizutreten, erscheint dabei für viele als die beste Gelegenheit, die Frauenrechte zu schützen. Mittlerweile seien mehr als 400 Frauen beim pakistanischen Militär, wobei die meisten am Schreibtisch oder als medizinisches Personal arbeiten.

Nicht so Ayesha Farooq: Sie wurde Kampfpilotin. Bezüglich ihrer Berufswahl musste sie sich jahrelang gegen ihre Mutter durchsetzen. Noch immer sind es meist die von Männern geprägten Traditionen und der Familiendruck, die Frauen daran hindern, im Gefecht eingesetzt zu werden. Farooq ist denn auch vorerst die einzige kampfbereite Pilotin Pakistans. Doch zurzeit lassen sich fünf weitere Jet-Fliegerinnen für den Ernstkampf ausbilden.

Neben dem Wunsch, für die Frauenrechte einzustehen, ist für Farooq die angespannte Lage Pakistans ein Grund, in der Armee tätig zu sein. Die grössten Probleme seien die Taliban und die angespannte Beziehung zum Erzrivalen Indien.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch