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Sex unter Freunden

Hemmungslos unverbindlich: Warum junge Erwachsene Beziehung und Freundschaft vermischen.

Hauptsache, es macht Spass: Die junge Generation gibt sich in sexueller Hinsicht entspannt und erprobt neue Beziehungsformen. Foto: Peter Beavis/Trunk Archive

Hauptsache, es macht Spass: Die junge Generation gibt sich in sexueller Hinsicht entspannt und erprobt neue Beziehungsformen. Foto: Peter Beavis/Trunk Archive

Lucie Machac@liluscha

Meist ist man betrunken, wenns erstmals zur Sache geht. «Sonst würde man es wohl nicht wagen», sinniert Tristan*. Der 19-jährige Koch versucht gerade zu erklären, wie sogenannte Freundschaften mit gewissen Vorzügen entstehen. Typischerweise etwa so: Im Ausgang trifft man eine Kollegin, die man noch cool findet, trinkt ein paar Bier mit ihr, knutscht ein bisschen rum – und landet dann zusammen im Bett. Obwohl sie befreundet sind, ist es am nächsten Morgen keinem von beiden wirklich peinlich. Im Gegenteil: Man knutscht noch eine Runde, trinkt einen Kaffee – und bespricht, was Sache ist. Weder sie noch er will eine Beziehung, beide würden sich aber trotzdem weiterhin gern treffen. Für Sex, zum Quatschen, als Freunde mit gewissen Vorzügen eben.

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