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«Sexualität ist immer diskriminierend»

Rechtsprofessor Marcel Niggli ist seit 20 Jahren der führende Experte für die Rassismusstrafnorm. Jetzt stellt er sich gegen die Ausweitung auf die sexuelle Orientierung. Weshalb?

Rico Bandle
«Das Strafrecht muss so klar und so eng wie möglich verfasst sein»: Strafrechtsprofessor Marcel Niggli. Foto: Manuel Zingg
«Das Strafrecht muss so klar und so eng wie möglich verfasst sein»: Strafrechtsprofessor Marcel Niggli. Foto: Manuel Zingg

Lesben und Schwule dürfen pauschal als minderwertig beschimpft werden. Bisher ist dies in der Schweiz erlaubt. Damit soll nun Schluss sein. Am 9. Februar stimmen wir darüber ab, ob auch die sexuelle Orientierung durch die Rassismusstrafnorm geschützt werden soll.

Alle grossen Parteien ausser die SVP sind dafür, Umfragen sagen ein deutliches Ja voraus. Eine klare Sache also? Nicht ganz. Ausgerechnet Marcel Niggli, Strafrechtsprofessor an der Universität Freiburg, warnt vor einem Ja.

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