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«Während der Adventszeit gibt es so wenige Suizide wie sonst nie»

Warum die Schweiz eine hohe Suizidrate hat, Männer sich öfter selber töten als Frauen und was man bei Jugendlichen mit suizidalen Absichten tun kann: ein Gespräch über ein dunkles Thema.

Wer suizidale Gedanken entwickelt, sollte Hilfe suchen. Verwandte und Freunde können versuchen, durch Gespräche Zeit zu gewinnen. Foto: William Knipscher (Gallery Stock)
Wer suizidale Gedanken entwickelt, sollte Hilfe suchen. Verwandte und Freunde können versuchen, durch Gespräche Zeit zu gewinnen. Foto: William Knipscher (Gallery Stock)

In der Schweiz stirbt ein Mensch von hundert durch Suizid. Jüngst haben die SBB über die steigende Zahl von Schienensuiziden informiert. Trotzdem haben Sie im Vorgespräch Bedenken zu diesem Interview geäussert. Warum?

Beim Thema Suizid muss man, wie bei anderen Themen von dunklem Reiz, ­etwas vorsichtig sein. Über Suizid zu sprechen, ist immer eine Gratwanderung. Einerseits ist es wichtig, zu verstehen, was in suizidalen Menschen vorgeht und wie man darauf reagieren kann. Anderseits – wenn das Thema zu plakativ und sogar reisserisch aufbereitet wird, kann das einen unerwünschten negativen Effekt haben.

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