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Wie Backen die Lebensgeister weckt

Die Aktivierungstherapie ist eine noch relativ junge Disziplin. Im Gegensatz zur Ergotherapie steht bei ihr der Erhalt von Fähigkeiten und der Lebensqualität im Zentrum und weniger das progressive Fördern.

Mit Eifer dabei: Gemeinsames Vorbereiten von Apfelküchlein, wie hier in der Heimstätte Bärau, gehört zu den Tätigkeiten einer Aktivierungstherapie.
Mit Eifer dabei: Gemeinsames Vorbereiten von Apfelküchlein, wie hier in der Heimstätte Bärau, gehört zu den Tätigkeiten einer Aktivierungstherapie.
Andreas Blatter

Noch riecht es im hellen Raum mit Blick in die Natur im emmentalischen Bärau nicht nach Apfelküchlein. Zuerst sind die drei Personen mit den Vorbereitungen für das frittierte Gebäck beschäftigt.

Eine ältere Dame rührt emsig in einer Schüssel den Teig, die anderen beiden am Tisch, Fritz Gerber und Samuel Wüthrich, schneiden die Äpfel. Ab und zu mahnt Miriam Schwyn, die angehende Aktivierungsfachfrau, zur Vorsicht – hantiert doch Fritz Gerber mit einem imposanten Messer. Der etwas ältere Mann hat sichtlich Freude an der Arbeit und scheint der witzige Gesprächsmotor der kleinen Runde zu sein. Nach einer Weile schwimmen die runden Apfelscheiben im heissen Öl, und ein verführerischer Duft erfüllt den Raum.

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