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Damit das Fenster in die Öffnung passt

Voraus ist die Umbaueuphorie jeweils grenzenlos: Die Wohnung neu streichen, einen Balkon oder einen Wintergarten anbauen. Damit die Handwerker wirklich das tun, was der Besteller will, sind einige Tipps zu beachten.

Nicht jeder Fensterprofi ist wirklich Profi. Damit die Arbeit nicht stümperhaft ausfällt, ist der Auftrag klar zu formulieren und schon in der Offerte eine exakte Massaufnahme sowie Vermeidung von Deckleisten zu verlangen.
Nicht jeder Fensterprofi ist wirklich Profi. Damit die Arbeit nicht stümperhaft ausfällt, ist der Auftrag klar zu formulieren und schon in der Offerte eine exakte Massaufnahme sowie Vermeidung von Deckleisten zu verlangen.
Keystone

Der Einfamilienhausbesitzer Hugo Walter (Namen geändert) wollte etwas Gutes in Sachen Energiesparen und CO2 tun und fasste den Einbau neuer Fenster ins Auge. Zuerst bestellte er sich einen Handwerker aus dem Dorf ins Haus, der alle neuen Fenster extra auf Mass anfertigte und aufs Haar genau einpasste. Für die Fenster im zweiten Stock wollte Hugo Walter die Arbeit dem gleichen Fensterprofi anvertrauen, doch weil der keine Zeit hatte, vergab er den Auftrag einem anderen. Der «Bau-Allrounder», wie er sich nannte, war nur auf dem Telefonbeantworter zu hören, wegen «anderer Termine» lieferte er zu spät, und er führte die Arbeit auch stümperhaft aus. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber hier passten die Fenster weder oben noch unten in die Öffnungen. «Die Lücken waren bloss notdürftig mit Holzleisten abgedeckt, und auf den dünnen Brettern rund um die Fenster liessen sich nicht einmal Storenkurbeln anbringen», beschwert sich Hugo Walter.

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