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Die 9 besten Alternativen zum Christbaum

Bücherbaum, Kartonbaum, Leiterbaum – Weihnachten ohne Tanne ist aufregend und auch nachhaltig. Sehen Sie selbst.

Bücher bekommt eine neue Aufgabe: Sie spielen Christbaum.
Bücher bekommt eine neue Aufgabe: Sie spielen Christbaum.
Abigailollive Instagram, Christmasstockimages, Ancatofei Instagram

Weihnachtstannen, die durch halb Europa in die Schweiz gefahren und nach ein bis maximal zwei Wochen entsorgt werden? Das muss nicht sein (lesen Sie hier mehr darüber).

Hier erfahren Sie, welche nachhaltigeren Alternativen es gibt und welche Gegenstände aus Haushalt und Garage, unter anderem auch Abfallprodukte, Sie zu Weihnachtsbäumen umfunktionieren können.

1. Der Plastikbaum

Die naheliegendste Variante ist wohl die Plastiktanne. Von weitem ist der Unterschied zum Baum aus Echtholz auch kaum zu erkennen. Der Plastikbaum wird gern als nachhaltigere Alternative zum klassischen Christbaum vorgeschlagen. Doch ist er wirklich umweltfreundlicher? Das SWR-Wissen-Team hat nachgefragt und nachgerechnet: Ja, der Plastikweihnachtsbaum ist nachhaltiger als der echte, aber nur, wenn man ihn mindestens 19 Jahre lang benutzt. (Foto: iStock)

2. Der Bücherbaum

Ihre Bücher stehen seit Jahren im Regal, müssen abgestaubt werden, die meisten haben Sie vermutlich doch nur ein einziges Mal gelesen. Doch nun können Sie die Wälzer noch ein zweites Mal oder sogar jedes Jahr wieder hervorholen. Bücher zu einer Pyramide stapeln, Lichterkette und Lametta montieren, auf die hervorstehenden Ecken kleine Kugeln oder andere weihnachtliche Deko legen. (Foto: Abigailollive Instagram, Rafaelbellisoares Instagram)

3. Der Leiterbaum

Die Heimwerkecke im Haus ist nicht bekannt dafür, besonders schmuck zu sein. Zumindest bei einem Gegenstand dieser düsteren Ecke könnte sich das ändern: Die Leiter – am besten eine aufklappbare – als Baumersatz. An den Stufen können die Weihnachtskugeln mittels hübschen Schlaufen befestigt werden. Die Leiter hält zudem viel Gewicht aus, Sie können also ordentlich was aufhängen. Besonders hübsch sieht der Leiterbaum aus, wenn man zwischen den beiden Stufenseiten Lichterketten spannt. Legt man Bretter auf die Stufen, kann man ganze Krippenfiguren in den Leiterbaum stellen und mit etwas Watteschnee umhüllen. (Foto: Zerowastecalifornia Instagram, Oursweetsouthernfarmhouse Instagram, Ancatofei Instagram)

4. 3-D-Holzbaum

Ein Klassiker unter den alternativen Weihnachtsbäumen ist jener aus Holzverstrebungen. Die Ausführungen reichen von puristischem Design bis hin zu rustikaleren Varianten. Die Äste sind je nach Modell festgesteckt oder können nach Belieben flach gehalten oder komplett aufgefächert werden. Zahlreiche Schweizer Schreinereien bieten diese Alternative an, hergestellt aus heimischem Holz. (Foto: Manufactum, Benimensago Instagram)

5. Der Tapebaum

Ein Baum nimmt im Wohnzimmer ja ganz schön viel Platz ein. Wieso nicht eine Variante basteln, die gleich ganz an der Wand klebt? Dazu kann man buntes Klebeband verwenden – einfach in Form eines Christbaums an der Wand anbringen. Die Lichterkette und die Kugeln ebenfalls mit Tape befestigen, so, als würde man ein herkömmliches Exemplar dekorieren. (Foto: Homeohmy, Latelierdal)

6. Der Pinnwandbaum

Fürchtet man sich davor, beim Tapebaum die Wand zu zerstören, bietet sich alternativ eine Pinnwand an. Darauf kann die Deko problemlos mit Stecknadeln drapiert werden. Grosse Pinnwände sind für den Effekt natürlich von Vorteil. (Foto: Christmasstockimages, Decosa)

7. Der Mobilebaum

Mobiles sind für Kleinkinder? Kommt auf die Ausführung an. Die weihnachtliche Variante kann mit einem Christbaum mithalten. Dazu Äste mit Schnüren aneinanderbinden, die oberen Äste kürzer wählen als die unteren, damit sie der Tannenform möglichst nahekommen. Liegt Ihnen etwas an der Nachhaltigkeit, dann verwenden Sie natürlich bereits abgebrochene Äste. Die Konstruktion entweder freischwebend von der Decke oder direkt an der Wand aufhängen. Dann, Sie wissen es, Lichter, Kugeln und Lametta dran. (Foto: Tamsynmorgans Instagram, Faffingathome)

8. Der Kartonbaum

Karton kann mehr als Verpackung sein. Längst gibt es Weihnachtsbäume aus dem Material. Die Varianten reichen von flach und einfach dreieckig bis 3-D, zusammensteckbar, mit hübschen Ästen auf allen Seiten. Die Deko kann an die Äste gehängt werden. Gibt es keine Äste, kann man dafür Löcher in den Karton schneiden. Unter dem Jahr kann man die flachen und zusammenfaltbaren Varianten sehr platzsparend verstauen. Im schlimmsten Fall wird der Baum entsorgt und recycelt. (Foto: Roominabox, Etsy)

9. Der Klopapierrollen-Baum

WC-Papierrollen sind oft mühsam. Wenn sie da so klein aus dem Kartonbündel rausrutschen, bringt man sie zur Sammlung nach draussen. Doch anstatt sie wegzuwerfen, kann man sie ganz einfach in etwas Festliches umfunktionieren. Suchen Sie eine grosse, stabile Unterlage, etwa aus Karton. Die Rollen nun in Form eines Baums aufkleben. Der runde, offene Teil schaut dabei frontal nach aussen. Eine Rolle unten als Stamm anbringen, senkrecht, die Öffnung gegen unten beziehungsweise oben. Unterlage aufstellen, an die Wand hängen oder einfach anlehnen, die runden Abteile des Baums können mit Kugeln, Schoggi, Guetsli und anderen weihnachtlichen Accessoires gefüllt werden. Fertig ist der Klopapierrollen-Baum. Um den Baum etwas aufregender zu machen, kann man auch selbst Kartonrollen in unterschiedlichen Grössen rollen. (Foto: Justdoit.de, Architectureartdesigns Pinterest)

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