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Passivhäuser in der ganzen Schweiz öffnen ihre Türen

Dicke Hülle, kontrollierte Belüftung und grosse Fenster: Passivhäuser nach Standard Minergie P verbrauchen kaum Energie. Nun ist die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Wohnen benötigt viel Energie. Entsprechend hoch ist der Ausstoss an CO2. Die verschärften Energievorschriften, die von den Kantonen in den nächsten zwei Jahren in Kraft gesetzt werden, setzen hier deshalb einen Hebel an. Sie werden den Energieverbrauch neuer Häuser gegenüber jenem von nach aktuellen Vorschriften gebauten Häusern halbieren.

Doch eigentlich würde noch mehr drinliegen: Passivhäuser nach dem Standard Minergie P senken den Verbrauch nochmals um 30 Prozent gegenüber den verschärften Vorschriften (gesetzliche Vorschrift ab 2009/2010: 4,8 Liter pro Quadratmeter). So brauchen sie umgerechnet knapp drei Liter Öl pro Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasser. Möglich machen es eine kompakte Gebäudeform, eine dick isolierte Hülle, eine kontrollierte Belüftung der Wohnräume und die Nutzung der Sonne.

Noch ist die Zahl solch energiesparender Häuser gering. Ein Grund dafür ist, dass man sich als Laie nur schwer vorstellen kann, wie es sich darin wohnt. Deshalb veranstalten der Verein Minergie und die IG Passivhaus am nächsten Wochenende zwei Tage der offenen Tür.

Rund 60 Besitzer von Passivhäusern laden an beiden Tagen zu einer Hausbesichtigung ein, auch im Grossraum Zürich (siehe Beispiele unten). Wer das Wohngefühl noch besser kennenlernen will, kann in Stein am Rhein im Passivhaus von Familie Spescha übernachten, die ein Bed and Breakfast betreibt (www.schlafenamrhein.ch). Und ab 2009 kann in Unterwasser im Toggenburg sogar ein Ferienhaus nach Standard Minergie P gemietet werden (www.probewohnen.ch).

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