Leichnam von YB-Spielerin aus Comersee geborgen

Ein Tauchroboter hat die Leiche von Florijana Ismaili zuvor in einer Tiefe von 204 Metern geortet.
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Der Leichnam der seit Samstag vermissten YB- und Schweizer Nationalspielerin Florijana Ismaili ist am Dienstag aus dem Comersee (I) geborgen worden.

Ein von der Seeoberfläche aus gesteuerter Roboter hatte sie zuvor in einer Tiefe von 204 Metern geortet. Er brachte sie bis 20 Meter unter die Seeoberfläche, wo dann Taucher übernahmen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Die 24-Jährige war am Samstag von einem Boot in den See gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Obwohl Ismailis Begleitperson sofort Alarm schlug, konnte die junge Frau erst am Dienstag gefunden werden.

Taucher hatten in Musso, etwa 20 Kilometer von der Tessiner Grenze, nach der Vermissten gesucht. Der Berner Fussballclub YB und der Schweizerische Fussballverband waren seither mit den Angehörigen in Verbindung gestanden.

«Tief betroffen»

Der BSC Young Boys schrieb am Dienstagabend auf seiner Webseite, er habe in Absprache mit der Trauerfamilie die schmerzhafte Pflicht, über den Hinschied von Florijana Ismaili zu informieren. «Wir sind sehr bestürzt und tief betroffen.»

Florijana Ismaili spielte seit 2011 für die Young Boys und führte das NLA-Team jeweils als Captain aufs Spielfeld. Für die Schweizer Nationalmannschaft absolvierte sie in den letzten fünf Jahren 33 Länderspiele. «Wir werden Florijana in dankbarer Erinnerung behalten» schrieb der BSC YB.

Der Schweizerische Fussballverband schrieb am Dienstagabend in einer Medienmitteilung. «Wir sind alle bestürzt, tief betroffen und sehr, sehr traurig.»

red

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