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Malen gegen den Tod

Ull Hohn starb mit 35 Jahren an Aids. Trotzdem hat der deutsche Gerhard-Richter-Schüler ein beachtliches Werk hinterlassen. Die Kunsthalle präsentiert erstmals in der Schweiz einen Überblick.

Vielschichtig: Malerei von Ull Hohn (1960–1995).
Vielschichtig: Malerei von Ull Hohn (1960–1995).
Gunnar Meier/zvg

Zwei Bleistiftzeichnungen mit je einem hingekritzelten Schuh hängen im ansonsten bewusst leer gehaltenen Eingangsbereich der Kunsthalle. Die Blätter dienen als Auftakt in die Ausstellung von Ull Hohn, einem Künstler, der 1995 mit nur 35 Jahren an den Folgen von Aids starb. Hohn, der wusste, dass er bald sterben würde, wollte in seinen letzen Jahren zurückblicken auf seine Malerei, seine Meister und Musen.

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