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Interview mit Bundespräsidentin«Heute ist die Situation überall besorgniserregend»

Simonetta Sommaruga erklärt, weshalb der Bundesrat nicht früher gehandelt hat und wie er das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen will.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagt, man könne bedauern, dass die Geschlossenheit aus der ersten Corona-Welle verloren gegangen sei. Aber Kritik gehöre zur Demokratie.
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagt, man könne bedauern, dass die Geschlossenheit aus der ersten Corona-Welle verloren gegangen sei. Aber Kritik gehöre zur Demokratie.
keystone-sda.ch

Frau Sommaruga, seit dem Herbst schafft es der Bundesrat nicht mehr, das Land in der Corona-Krise zu einen.

Manche Kantone sind mehr betroffen als andere. Die Schweiz hat mit ihren verschiedenen Sprachen und Kulturen immer mit unterschiedlichen Wahrnehmungen in den Regionen leben müssen. Neu sind die Angst vor dem Unbekannten und die Dringlichkeit, mit der gehandelt werden muss. Für den Bundesrat ist es deshalb eine grosse Herausforderung, Massnahmen zu finden, die für das ganze Land passen und die gleichzeitig auch die unterschiedlichen Situationen berücksichtigen.

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