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NasaMars-Rover scheitert beim Sammeln von Gesteinsproben

Die Nasa veröffentlichte Fotos vom ersten Versuch des Mars-Rovers, Gesteinsproben zu sammeln. (6. August 2021)
«Preservance» bohrte dafür erste Löcher, Gestein aber wurde nicht gesammelt.
«Perseverance» – hier ist der Helikopter zu sehen, mit dem der Mars-Rover ausgestattet ist – soll nach Anzeichen von mikrobischem Leben auf dem Mars suchen. (15. Juni 2021)
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AFP/roy

10 Kommentare
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    Sacha Meier

    Abgesehen davon, dass es nicht das erste Loch ist, dass je von (ferngesteuerter) Menschenhand je auf dem Mars gebohrt wurde, wäre erwähnenswert, dass das Einsammeln von Bodenproben auf diesem Planeten nicht ganz einfach ist. Zunächst einmal ist der Boden staubtrocken und zerbröselt rasch. Da rieselt halt alles rasch wieder zurück. Wegen der sehr dünnen Atmosphäre von rund 8…10 mbar können sich auch elektrische Ladungen nicht so einfach durch weggeblasene Ionen ausgleichen. Gerade wegen der dünnen Atmosphäre kommen (positiv geladene) Protonen und Alpha-Partikel (Helium-Kerne) von der Sonne reichlich durch und sorgen buchstäblich für eine geladene Stimmung. Weil sich gleichnamige Ladungen abstossen, wird das Einsammeln von Proben rasch einmal zur Sisyphusarbeit. Den Einfluss der Ladung sieht man am Bohrstaub-Kegel auf dem Bild, der nicht, wie auf der Erde einen konstanten Winkel (den Schüttwinkel) bildet (vgl. Wikipedia «Böschung»), sondern eine Trompetenform (rotationssymmetrische Exponentialkurve). Dies deshalb, weil die Hangabtriebskraft oben nach dem Coulombschen Gesetz vermindert wird, wodurch die Staubteilchen schlechter gleiten; d.h. der Schüttwinkel wird steiler. Weiter unten dominiert dann die Coulombkraft, die der Gewichtskraft entgegenwirkt und der Winkel wird flacher. Auf dem Mond gibt es sogar Vakuumdurchbrüche mit Plasmaentladungen, die auf der Erde dann als Mondblitze beobachtet werden kann. Ob da auch Tribolumineszenz im Spiel ist, ist noch nicht geklärt.