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Unser TippMehr als nur eine Geschichtslektion

Ein Buch lesen, einen Film schauen, Musik hören: In Zeiten der Corona-Krise tut Ablenkung gut. Hier finden Sie Tipps der Redaktion.

Zugegeben: Es ist keine leichte Kost und vielleicht nicht gerade das, worauf man in diesen Tagen als Buchtipp gewartet hat. Doch Anthony Doerrs Roman «Alles Licht, das wir nicht sehen» verspricht mehr als nur eine Geschichtslektion über den 2. Weltkrieg. Es ist vor allem ein sprachliches Feuerwerk, das jeden Leser und jede Leserin von Beginn weg packt. Da ist einmal die blinde Marie-Laure LeBlanc, die in Paris bei ihrem Vater aufwächst. Zusammen mit ihr erlebt man die Stadt in den Kriegsjahren und die abenteuerliche Flucht ins vermeintlich sichere Saint-Malo, wo ein entfernter Verwandter lebt. Doerr, der für sein Werk mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde, schreibt nicht, er zaubert mit Worten eine beeindruckende Hörbuchkulisse, wenn er von Autos schreibt, die über die Strasse platschen. Oder von Schneeflocken, die in den Bäumen ticken.

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