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Nicht die SVP, sondern die Demokratie attackiert

Unser Kleinstaat zeichnet sich auch dadurch aus, dass sich selbst höchste Amtsträger wie alle anderen ohne Personenschutz bewegen können. Dieses hohe Gut wird nun angegriffen.

Da hat es den Richtigen getroffen! Das dürfte sich manch einer gedacht haben, als er hörte, dass Vermummte Hans Fehr auf dem Weg hinauf zum Zürcher Albisgüetli zusammengeschlagen haben. Hat es nicht auch die erste Reaktion des SVP-Nationalrats bestätigt? «Hätte ich eine Waffe dabeigehabt», sagte Fehr, «ich hätte keine Sekunde gezögert.»

Sogar die Zürcher Polizei scheint zu finden, dass die stärkste Partei der Schweiz und ihr Wahlkampfleiter Fehr zumindest mitschuldig sind am Vorfall. Anders lassen sich die Worte von Kommandant Philipp Hotzenköcherle kaum deuten: Die SVP habe für ihre Tagung keinen Personenschutz angefordert. Der oberste Ordnungshüter der Stadt lobte, Hans Fehr habe sich «sehr mutig» verhalten, als er an den Gewaltbereiten vorbeiging. Zynischer gehts kaum.

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