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«Hayeks Ideen leben weiter»

Nicolas G. Hayek war ein Mann mit einem feinen Sinn für Humor und Selbstironie. Im Vertrauen erklärte er manchmal, dass ihn der Tod wohl in seinem Büro ereilen werde.

Er sollte Recht behalten. Der Ort seines Ablebens sagt alles über ihn aus: Hayek war ein Vollblutunternehmer, der es liebte, das Sagen zu haben. Er hätte es sich nie vorstellen können, je einmal in Pension zu gehen.

Er war der Vorzeigeunternehmer der Schweiz und des Kantons Bern. Mit seinem Unternehmergeist und seinen Visionen brachte er die Schweizer Uhrenindustrie, die in den Siebzigerjahren am Rande des Zusammenbruchs stand, wieder zum Ticken.

Die von den Ingenieuren des Konzerns entwickelte Billiguhr Swatch machte er zum Verkaufsschlager. Er zeigte auf, dass der Produktionsstandort Schweiz dank eines hohen Automatisierungsgrades erfolgreich sein kann.

Hayek begnügte sich aber nicht damit, schöne Uhren zu entwickeln. Er wollte auch einen Beitrag zur Lösung der drängenden Probleme der Menschheit leisten. Das von ihm konzipierte umweltfreundliche Auto Smart hat zwar auch der Daimler-Konzern nicht zum kommerziellen Durchbruch gebracht. Aber den Trend zum umweltschonenden Auto hat Hayek früher als alle Autokonzerne der Welt erkannt.

Seine letzte Vision, die Produktion von umweltfreundlichem Treibstoff mit Sonnenenergie, kann er nun nicht mehr verwirklichen. Diesem Projekt wird er fehlen. Doch auch hier werden seine Ideen weiterleben.

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