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Interview zu sozialen Medien«Minderjährige sollten kein Smartphone haben»

Für ETH-Dozent Marco Morosini hat Twitter mit der Trump-Sperre richtig gehandelt: Der ehemalige Berater von Beppe Grillo sieht das Internet als grosse Gefahr – und fordert radikale Massnahmen.

«Die Bilder, die Jugendliche im Internet zu sehen bekommen, sind haarsträubend», sagt Marco Morosini.
«Die Bilder, die Jugendliche im Internet zu sehen bekommen, sind haarsträubend», sagt Marco Morosini.
Foto: Alamy Stock Photo

Twitter, Facebook und andere soziale Medien haben Donald Trump verbannt. War das richtig oder falsch?

Jahrelang haben die kommerziellen sozialen Medien dazu beigetragen, Wahnsinn, Hass und alle möglichen Verschwörungstheorien zu verbreiten. Kein Politiker und keine Politikerin hat ernsthaft versucht, das zu unterbinden. Und nun, wo die Besitzer der sozialen Medien endlich etwas gegen den bekanntesten Hassprediger der Welt unternehmen, empören sich die Apostel der Meinungsfreiheit.

Angela Merkel, die man nun wahrlich nicht zu Trumps engsten Freundinnen zählen kann, hat von einem «problematischen» Vorgang gesprochen.

Die Chefs der sozialen Medien haben heute offensichtlich so viel Macht, dass sie selbst dem angeblich mächtigsten Mann der Welt das Wort entziehen können. Dass dies jede Politikerin und jeden Politiker erschüttert, ist klar.

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