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Interview mit Röbi Koller«Manchmal kommen mir selber die Tränen»

«Happy Day» ist die erfolgreichste Unterhaltungssendung von SRF. Moderator Röbi Koller erzählt, wie man die Herzen der Menschen berührt und welche Schicksale ihm besonders nahe gehen.

«Wahre Geschichten, die ans Herz gehen»: Röbi Koller beim Bahnhof Wipkingen in Zürich.
«Wahre Geschichten, die ans Herz gehen»: Röbi Koller beim Bahnhof Wipkingen in Zürich.
Foto: Thomas Egli

Er ist mit «Happy Day» so etwas wie der Pulswärmer der Nation. Röbi Koller überrascht in seiner Sendung Menschen, die in Not geraten sind, überreicht ihnen Geschenke oder erfüllt ihnen einen Wunsch. Schon oft wurde die Samstagabend-Unterhaltung totgesagt, Koller aber erzielt auch nach vierzehn Jahren Höchstquoten.

Wir treffen den gut gelaunten Moderator eine Woche vor der grossen «Happy Day»-Weihnachtsausgabe in einem Kaffee in seinem Wohnquartier in Zürich-Wipkingen.

Ist es einfacher oder schwieriger, Menschen in einer Pandemie glücklich zu machen?

Für uns eindeutig schwieriger. Die Sendung lebt von Emotionen, von Nähe, von Umarmungen, von Freudentränen. Wenn man Distanz halten muss, geht viel verloren. Wir passen enorm auf, dass niemand spontan die Regeln bricht, schliesslich stehen wir unter genauer Beobachtung. Trotzdem müssen wir die Nähe zu den Zuschauern herstellen.

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