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Saison zu EndeMSL und 1. Liga spielen nicht mehr

Die neuesten Beschlüsse des Bundesrats verunmöglichen eine Fortsetzung der Saison 2020/21 in der MSL und 1. Liga. Die Meisterschaft wird abgebrochen.

Dominik Gyger (Thun, Mitte) und Lars Aeschbacher (Lyss, links) stehen in dieser Saison nicht mehr im Einsatz.
Dominik Gyger (Thun, Mitte) und Lars Aeschbacher (Lyss, links) stehen in dieser Saison nicht mehr im Einsatz.
Foto: Markus Grunder

Man konnte es bereits vermuten, spätestens dann als aus dem Bundesrat durchsickerte, dass die Corona-Massnahmen bis Ende Februar verlängert und sogar noch verschärft werden sollen. Am Mittwochnachmittag war definitiv, dass die Sportanlagen für die nächsten anderthalb Monate geschlossen bleiben müssen. Es wird so unmöglich, am 20. Februar die Meisterschaften im Aktivbereich wieder zu beginnen, geschweige denn am 1. Februar normales Mannschaftstraining aufzunehmen. Diese beiden Daten hatte die Regio League kurz vor Weihnachten als späteste Termine für einen Re-Start definiert.

Es blieb der Führung der Regio League so nichts mehr anderes übrig, als die Meisterschaften in der MSL und 1. Liga abzubrechen, gleiches gilt auch für die SWHL B, die zweithöchste Frauen-Spielklasse. Die Saison wird nicht gewertet. Bereits im Dezember waren die Meisterschaften der 2. bis 4. Liga sowie der SWHL C und D vorzeitig beendet worden.

Unterhalb der beiden höchsten Männer-Profiligen sind damit nur noch die Meisterschaften der U-20-Elit und U-17-Elit sowie der SWHL A im Gang. Diese Ligen werden als genügend professionell betrachtet und fallen nicht unter das Verbot von Amateur-Kontaktsportarten. Noch keine Entscheide wurden bezüglich der regionalen Nachwuchsligen getroffen. Unter 16-jährige Spielerinnen und Spieler dürfen auch nach den jüngsten Verschärfungen weiterhin in ihren Teams trainieren, aber keine Wettkämpfe bestreiten.