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BMW siegtNico Müller hat in der DTM alles im Griff

Zwei Rennen, zwei Podestplätze: Der Blumensteiner überzeugt auch im niederländischen Assen und vergrössert in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf Titelverteidiger René Rast.

Nico Müller fährt im Audi gleich zweimal aufs Podest.
Nico Müller fährt im Audi gleich zweimal aufs Podest.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

Es war das aufregendste Rennen der bisherigen Saison. Die zweite Prüfung im niederländischen Assen wurde erst verzögert in Angriff genommen, dann unterbrochen. Es regnete mitunter in Strömen. Und mit Sheldon van der Linde gewann erstmals ein BMW-Fahrer. Eines war wie fast immer: Nico Müller fuhr aufs Podest.

Dritter wurde der Blumensteiner, direkt hinter Teamkollege Robin Frijns, welcher Titelverteidiger René Rast in der Gesamtwertung überholte und neu erster Verfolger des Berners ist. Dieser führt unverändert mit stattlichem Vorsprung.

Auch am Samstag hatte Müller den dritten Platz belegt, Frijns siegte. Der Niederländer feierte als Lokalmatador seinen ersten DTM-Triumph. Müller machte die erste Kurve für seinen verpassten vierten Saisonsieg verantwortlich. Als Dritter verlor er in der Startrunde drei weitere Plätze. «Wenn man am Anfang so viele Plätze verliert, ist Rang drei ein gutes Ergebnis», sagte der Oberländer, der zwei Wochen nach der Geburt von Sohn Fynn erstmals als Papa auf dem Podest stand und für den Filius schon mal einen Bobby-Car geschenkt kriegte.