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Angst vor mutiertem VirusNach Kehrtwende von Cassis greift der Bundesrat durch

Aus Furcht vor einer dritten Welle durch die britische Virusvariante hat der Bundesrat die Reihen trotz Kritik geschlossen. Die drastischen Einschränkungen seien unumgänglich, sagte Bundespräsident Parmelin.

Bundesräte Berset, Parmelin und Maurer mit Ernst Stocker, Präsident der Finanzdirektorinnen-Konferenz (2. v. l.), und Christoph Brutschin, Präsident der Volkswirtschaftsdirektoren-Konferenz (links), an der Medienkonferenz vom Mittwoch.
Bundesräte Berset, Parmelin und Maurer mit Ernst Stocker, Präsident der Finanzdirektorinnen-Konferenz (2. v. l.), und Christoph Brutschin, Präsident der Volkswirtschaftsdirektoren-Konferenz (links), an der Medienkonferenz vom Mittwoch.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Der Schweizer Weg, an dem der Bundesrat so lange festhielt, endet am kommenden Montag definitiv. Wie viele Länder sieht sich nun auch die Schweiz zum Lockdown gezwungen. Erstmals in dieser Pandemie hat der Bundesrat eine drastische Verschärfung der Massnahmen beschlossen, obwohl die leicht sinkenden Fallzahlen der zurückliegenden Tage sogar eher auf eine Entspannung hindeuten könnten.

Doch wie trügerisch die Situation, wie gross die Furcht vor der explosionsartigen Verbreitung der viel ansteckenderen Virusvariante aus Grossbritannen ist, dies zeigte am Mittwoch der Auftritt der federführenden Bundesräte zusammen mit den zwei Kantonsvertretern Christoph Brutschin (BS) und Ernst Stocker (ZH). Erstmals behielten sie im Medienzentrum auch zum Reden die Masken an, als zusätzlicher Schutz waren zwischen den Teilnehmern Trennscheiben aus Plexiglas aufgestellt worden.

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