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Schweizer Eishockey vor dem UmbruchNeue Ausländerregel: Was dafür und was dagegen spricht

Es ist ein hoch emotionales Thema: Schon ab 2022/23 sollen in der höchsten Schweizer Eishockeyliga pro Team zehn statt vier Ausländer eingesetzt werden dürfen.

Luganos Mark Arcobello (links) und ZSC-Stürmer Marcus Krüger: Vernunft oder doch bald schon viel mehr namhafte Ausländer in der National League?
Luganos Mark Arcobello (links) und ZSC-Stürmer Marcus Krüger: Vernunft oder doch bald schon viel mehr namhafte Ausländer in der National League?
Foto: Alessandro Crinari (Keystone)

Es dürfte erst im Frühling definitiv beschlossen werden. Und im Raum steht auch eine schrittweise Erhöhung. Aber es zeichnet sich dennoch ab, dass schon ab der Saison 2022/23 in der National League zehn statt vier Ausländer pro Partie eingesetzt werden dürfen. Das sportliche Niveau dürfte besser werden. Aber diese Lockerung birgt auch viele Gefahren. Und die Clubs wollen sie nicht aus sportlicher Sicht. Sie erhoffen sich, nicht zuletzt wegen der Krise mit dem Coronavirus, tiefere Spielerlöhne. Vor allem die gut verdienenden Schweizer in den hinteren Reihen sollen zur Kasse gebeten werden und durch billigere und mindestens so gute, wenn nicht gar bessere Imports ersetzt werden. Ist das bloss Wunschdenken oder tatsächlich umsetzbar? Die Diskussionen rund um dieses Thema sind teilweise hochemotional, es geht im Extremfall auch um gut 70 Arbeitsplätze von Schweizer Spielern in der National League.

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