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Lenk Milch AGNeue Käsepresse für höhere Qualität

Die Lenk Milch AG hat eine neue Käsepresse angeschafft. Pro Charge können neu 72 statt 42 Halbhartkäselaibe gefertigt werden.

Die neue Lenk-Milch-Käsepresse. Das Lenker Käserteam mit drei Auszubildenden freut sich mit Geschäftsführer Walter Treuthardt (3.v.l.) über die Neuanschaffung.
Die neue Lenk-Milch-Käsepresse. Das Lenker Käserteam mit drei Auszubildenden freut sich mit Geschäftsführer Walter Treuthardt (3.v.l.) über die Neuanschaffung.
Foto: PD

Für die Käserei und Molkerei Krommen an der Lenk hat die Lenk Milch AG eine neue Käsepresse gekauft. Das neue Modell des Belper KMU Hostettler habe «die Feuertaufe bestanden», wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. In ihr können neu 72 statt 42 Käselaibe gepresst werden. In der Käsepresse werden die halbharten Käsesorten Simmentaler, Oberländer Bergkräuter, Vacherin, Säumer, Lenker und Raclette gepresst. Im vergangenen Halbjahr wurde auch in eine neue Kellereinheit und in einen neuen Alpkäsekeller investiert.

«Seit einem Monat ist die Lenk Milch AG nicht mehr die einzige Käserei im Simmental», heisst es weiter. Die Simmental-Switzerland AG hat im Burgholz die industrielle Käsefabrikation aufgenommen. Sie werde dereinst 30-mal mehr Milch verarbeiten als die Lenk Milch AG. Diese kommt auf aktuell 1,3 Millionen Liter jährlich. «Diese Dimensionen zeigen, dass wir ein ganz kleiner Player im Milchmarkt sind und Nischen pflegen wollen», lässt sich Lenk-Milch-Geschäftsführer Walter Treuthardt zitieren.

Die Nachfrage nach regionalen Produkten habe während des Lockdown auch sein Unternehmen gespürt: «Im Lenk-Milch-Flagship-Store wurde 2020 der hohe Umsatz vom Mai 2019 sogar übertroffen.»

Knapp 70 Prozent der Lenk-Milch-Aktien sind laut der Firma im Besitz von Lenker Milchproduzenten. Diese erhalten auch 2020 proportional zu den Aktien eine Erfolgsprämie für ihre original Lenker Bergmilch.

pd