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Der Starkult bei den Banken hat ausgedient

Die CS-Beschattungsaffäre wirft ein grelles Licht auf eine Bankenkultur, in der nur Geld und Karriere zählen.

Auch wenn er vom Überwachungsfiasko nichts gewusst hat, wird an ihm etwas hängen bleiben: CS-Chef Tidjane Thiam. Foto: Getty Images

Auch wenn er vom Überwachungsfiasko nichts gewusst hat, wird an ihm etwas hängen bleiben: CS-Chef Tidjane Thiam. Foto: Getty Images

Jorgos Brouzos@jorgosbrouzos

Tidjane Thiam und die Credit Suisse stehen im Fokus einer der verrücktesten Affären in der Geschichte des Schweizer Finanzplatzes. Kaum hat die Bank ihren Umbau überstanden, stürzt sie sich selbst in eine Krise. Bei der Neuausrichtung der Bank war Thiams wenig zimperlicher Führungsstil eine Stärke. Nun scheint dieser die Ursache für die Probleme zu sein. Thiams Streit mit Iqbal Khan, dem Ex-Leiter des Vermögensverwaltungsgeschäft bei der Credit Suisse, offenbart arge Schwächen in der Bank und am Finanzplatz. Die Wurzel des Problems liegt im Starkult, der um besonders clevere Banker betrieben wird. Er muss ein Ende haben.

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