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Stimmen aus dem Ausland fehlen

Viele Auslandbernerinnen und -berner erreicht das Wahlmaterial für den zweiten Ständerats-Wahlgang nicht rechtzeitig.

Bei stimmberechtigten Bernerinnen und Bernern in Afrika oder Südamerika stösst das briefliche Wahlsystem an seine Grenzen.
Bei stimmberechtigten Bernerinnen und Bernern in Afrika oder Südamerika stösst das briefliche Wahlsystem an seine Grenzen.
Raphael Moser

Andreas Eggenberg ist einer von vielen. Einer von rund 18'500 Auslandbernerinnen und -bernern. Genauer: ein Stadtberner, der in Zentralamerika lebt. Einer, der Wert auf politische Mitbestimmung legt. Seine Stimme für den zweiten Wahlgang übermitteln wollte. Doch sie wird nicht gezählt werden. Denn Eggenberg hat das Wahlmaterial nicht rechtzeitig erhalten – weil die lokale Post sehr langsam funktioniert. Eigentlich sollte er seine Stimme elektronisch eingeben können. Doch das kann er nicht, nachdem das Genfer E-Voting-System ausser Kraft gesetzt worden ist. Ein anderes steht derzeit nicht zur Verfügung.

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