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Dieses Stausee-Projekt spaltet die Umweltschützer

Beim Triftgletscher ist ein Stausee geplant, mit dem Segen der Umweltverbände. Jetzt gibt es allerdings Widerstand – aus den eigenen Reihen.

Stefan Häne
Lockt heute mit der höchsten Hängebrücke im Alpenraum: Blick auf den Triftgletscher im September 2010. Foto: Keystone
Lockt heute mit der höchsten Hängebrücke im Alpenraum: Blick auf den Triftgletscher im September 2010. Foto: Keystone

Ein Gebirgstal unter Wasser setzen – und damit eine weitgehend unberührte alpine Landschaft? Seit dem Bau des Panixerstausees im Kanton Graubünden vor 30 Jahren hat es in der Schweiz keinen vergleichbaren Fall mehr gegeben. Nun aber planen die Kraftwerke Oberhasli (KWO) genau dies.

Der Triftgletscher im Osten des Kantons Bern leidet unter dem Klimawandel; allein seit 2000 ist er um mehr als zwei Kilometer geschrumpft. In der Mulde, die er auf seinem Rückzug freigegeben hat, ist ein See entstanden, hoch über dem Gadmental, auf rund 1700 Metern – ein See, den die Kraftwerkbetreiber zum Stausee umfunktionieren wollen.

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