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Handfeste: Die aufregende Geschichte einer Berner Fälschung

1218 hat der Kaiser der Stadt Bern in einer Urkunde angeblich weitreichende Rechte gewährt. Ein neues Buch, das sich wie ein Krimi liest, bestätigt nun definitiv: Die Handfeste ist eine clevere Fälschung.

Historikerin Regula Schmid (rechts) und Staatsarchivarin Barbara Studer im 3. UG des Archivs mit der Berner Handfeste.
Historikerin Regula Schmid (rechts) und Staatsarchivarin Barbara Studer im 3. UG des Archivs mit der Berner Handfeste.
Raphael Moser

Langsam sinkt der Lift hinunter ins dritte Untergeschoss. Als wir aussteigen, ist es totenstill. Leiterin Barbara Studer öffnet die Tür zum feuersicheren Hochsicherheitstrakt des Berner Staatsarchivs. Hier unten wird die mythische erste Verfassung der Stadt Bern aufbewahrt: die sogenannte Berner Handfeste, angeblich aus dem fernen Jahr 1218.

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