ABO+

«Ich bin die Frau Picasso»

Die Malerin Maria Lassnig entpuppt sich immer mehr als Jahrhundertfigur.

Ihre Gemälde sind ein existenzieller Aufschrei eines im menschlichen Körper eingesperrten Tiers: Maria Lassnig in ihrem Wiener Atelier, 1983. Foto: Kurt-Michael Westermann, © Maria Lassnig Foundation Courtesy the Foundation and Hauser & Wirth

Ihre Gemälde sind ein existenzieller Aufschrei eines im menschlichen Körper eingesperrten Tiers: Maria Lassnig in ihrem Wiener Atelier, 1983. Foto: Kurt-Michael Westermann, © Maria Lassnig Foundation Courtesy the Foundation and Hauser & Wirth

Ewa Hess@askewa

Die historische Korrektur ist in vollem Gange: Tote und lebende, meist sehr alte Künstlerinnen werden wiederentdeckt, geehrt, neu eingeschätzt und nachträglich in den Kunstkanon unter die bereits bekannten männlichen Namen eingefügt. Mittlerweile sind es ihrer so viele, dass man die Übersicht verlieren kann: Von Hilma af Klint und Lee Krasner über Carmen Herrera bis zu Judith Bernstein oder Etel Adnan sehen wir eine lange Reihe der unterschätzten Künstlerinnen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Sie alle weisen Werke vor, welche jenen ihrer männlichen Kollegen in nichts nachstehen und die dennoch über lange Jahre marginalisiert wurden.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt