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Exporte nach China brechen massiv ein

Die Schweizer Exporte sanken im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. Einzelne Branchen und Regionen verzeichneten aber einen regelrechten Einbruch.

Weniger Exporte und stark fallende Importe: Ein Kran lädt Container ab am Hafen in Kleinhüningen bei Basel.
Weniger Exporte und stark fallende Importe: Ein Kran lädt Container ab am Hafen in Kleinhüningen bei Basel.
Gaetan Bally, Keystone
Zulegen konnte im August 2015 nichtarbeitstagsbereinigt lediglich die Nahrungs- und Genussmittelindustrie: Produktion von Schokoladeriegeln. (27. Januar 2015)
Zulegen konnte im August 2015 nichtarbeitstagsbereinigt lediglich die Nahrungs- und Genussmittelindustrie: Produktion von Schokoladeriegeln. (27. Januar 2015)
Christian Beutler, Keystone
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Die Schweizer Unternehmen kämpfen nach wie vor mit dem starken Franken. Der Aussenhandel wurde im August erneut gebremst. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Exporte um 4,5 Prozent gefallen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) heute mitteilte. Die Importe sanken gar um 16,4 Prozent.

Insgesamt exportierten Schweizer Firmen im August Waren im Wert von 14,3 Milliarden Franken. Die Warenpreise reduzierten sich dabei um 2,4 Prozent. So sind unter anderem die Exporte nach China um 29 Prozent eingebrochen. Mit Ausnahme der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sanken die Umsätze aller wichtigen Exportbranchen.

Die Lieferungen der Bijouterie- und Juwelierwaren verringerten sich um 11 Prozent. Die Exporte von Chemie- und Pharmaindustrie gingen um 7 Prozent zurück. Um je 6 Prozent verminderten sich die Ausfuhren der Kunststoffindustrie sowie der Papier- und Grafischen Industrie. Die Exporte der Maschinen- und Elektronikindustrie lagen 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Der Verkauf von Schweizer Waren in die EU sank um 9 Prozent. Die Ausfuhren nach Asien verringerten sich um 2 Prozent. Im Gegenzug konnte der Absatz in Nord- und Lateinamerika gesteigert werden.

27 Prozent mehr Fahrzeuge importiert

Auch die Importe in die Schweiz gingen im August deutlich zurück. Wertmässig sanken sie um 16,4 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken. Dabei sanken die Preise der eingeführten Waren um hohe 9,7 Prozent. Der reale Importrückgang beläuft sich somit auf 7,4 Prozent.

Insbesondere die Importe von Energieträgern und Konsumgütern sind zurückgegangen. Dafür importierten die Schweizer mehr Maschinen und Geräte. Innert Jahresfrist wurden ausserdem 27 Prozent mehr Fahrzeuge eingeführt.

SDA/ij

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