Zum Hauptinhalt springen

Über das Wochenende gibt es Einblicke ins Schlaraffenland

Die erste Emmentaler Genuss- und Weinmesse öffnet heute Freitag um 16 Uhr die Pforten. Während dreier Tage präsentieren über 30 Aussteller in der Markthalle regionale Delikatessen und Weine aus der Schweiz und der ganzen Welt.

Feinschmecker und Weinliebhaber kommen dieses Wochenende in der Markthalle Burgdorf auf ihre Rechnung. Schokolade, würziger Käse und viele weitere kulinarische Spezialitäten werden so manch gut gemeinten Vorsatz für die schlanke Linie vergessen machen. Dazu kommt ganz viel Rebensaft: Zahlreiche Weinhändler und Winzer präsentieren ihre besten Tropfen. Insgesamt erwartet die Besucher laut den Veranstaltern eine Palette von 42'000 verschiedenen Weinen und Delikatessen.

Wie aber kommt die Stadt Burgdorf in den Genuss dieses Gourmetanlasses? Vor drei Jahren, so erzählt Thomas Glauser, der das siebenköpfige Organisationskomitee der Messe präsidiert, steckten einige landwirtschaftliche Produzenten aus der Region Burgdorf erstmals die Köpfe zusammen. Die Organisatoren blieben am Ball und fanden mit der Markthalle Burgdorf eine passende Lokalität. «Burgdorf als Standort ist ideal, denn die Stadt ist das Tor zum Emmental, eine Region, die kulinarisch viel zu bieten hat», sagt Glauser. «Unser Ziel ist es», erläutert der gebürtige Mötschwiler, «regionale Produkte der Bevölkerung näherzubringen.» Ein Plus der Messe wird denn auch sein, dass sich Konsumenten und Produzenten direkt austauschen können.

In die Budgetzahlen gewährt Thomas Glauser keine Einblicke. Er gibt lediglich preis, dass das finanzielle Risiko für die Organisatoren gering sei. Die Standgebühren machten den grössten Teil der Durchführungskosten aus, erläutert der OK-Präsident. «Aber mindestens so wichtig», fährt er fort, «ist die unentgeltliche Arbeit der Organisatoren und Bekannten.» Ohne diesen Einsatz würde es nicht funktionieren, und mithilfe dieses Netzwerkes konnten die Organisatoren die insgesamt 35 Aussteller an Land ziehen. Zudem habe man einige Sponsoren gefunden, die sich materiell an der Ausstellung beteiligen.

Die Leere nach den Festtagen

Bedenken, dass der Februar nicht der richtige Monat für eine Genussmesse ist, hat Thomas Glauser keine: «So stehen wir nicht in direkter Konkurrenz zu anderen Messen wie etwa zur BEA im Frühling oder zur Berner Weinmesse im Herbst.» Zudem zählen die Organisatoren darauf, dass die Genussmittelvorräte in den Haushalten nach den Festtagen aufgebraucht sind und wieder aufgefüllt werden müssen.

«Immer aktuell»

Und wie sieht die Zukunft aus? Darüber kann Glauser noch nichts Konkretes sagen. «Wir schauen jetzt, wie die Messe läuft, danach ziehen wir Bilanz», erklärt er. Aber die Idee sei schon, die Messe mindestens alle zwei bis drei Jahre durchzuführen, fügt er an, denn: «Essen und Trinken ist schliesslich immer aktuell.»

Öffnungszeiten: Freitag , 16–22 Uhr, Samstag, 14–22 Uhr, Sonntag, 10–18 Uhr.

www.genussmesse-emmental.ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch