Unfall mit drei Panzern und drei verletzten Soldaten

Limpach

In Limpach prallten am Donnerstag drei Panzer ineinander. Es flossen rund 500 Liter Treibstoff auf die Strasse.

Drei Radschützenpanzern der Sorte Piranha stiessen zusammen.

Drei Radschützenpanzern der Sorte Piranha stiessen zusammen.

(Bild: M. Arnold)

Am Donnerstag um 12.30 Uhr kam es auf der Bätterkindenstrasse in Limpach zu einem Auffahrunfall mit drei Radschützenpanzern der Sorte Piranha. Dabei wurden nach ersten Erkenntnissen drei Soldaten verletzt - laut Daniel Reist, Mediensprecher der Armee, zwei davon leicht und einer leicht bis mittelschwer. Die Soldaten wurden mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Eine Leserreporterin berichtete, dass die Strasse am Nachmittag weiträumig abgesperrt worden sei.

Beim Unfall lief Treibstoff aus, weil beim Aufprall die Tanks der Panzer aufgeschlitzt worden seien. Laut Reist flossen rund 500 Liter auf die Strasse: «Wegen dieser Menge wissen wir auch, dass mehrere Tanks betroffen waren.» Aufgeboten wurden deshalb auch die Öl- und Feuerwehr.

Der Unfall fand laut Reist während einer «ganz normalen Verschiebung» statt, stationiert seien die Soldaten in Münchenbuchsee. Wie viele Rekruten in den Unfall verwickelt waren und wie es genau zum Crash kam, untersucht zurzeit die Militärjustiz.

Auffahrunfälle mit Panzern passieren selten. Der letzte liegt laut Mediensprecher Reist neun Jahre zurück. Im November 2010 verletzten sich auf dem Waffenplatz Bure im Jura 16 Rekruten, sechs davon schwer. Offenbar bremste damals der erste Panzer in einer Viererkolonne ab, worauf sie ineinander krachten. Die Radschützenpanzer können über 100 km/h fahren und haben keine Knautschzone, weil alles aus Metall ist.

jek

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