ABO+

So ziehen Frauen in den Wahlkampf

Dieses Jahr kandidieren deutlich mehr Frauen. Sibylle Moopanar erzählt, was gegen unhöfliche Konkurrenten und Blackouts hilft.

«Ich will nach Bern»: Lehrerin Sibylle Moopanar kandidiert auf dem vierten Listenplatz der FDP-Frauen. Foto: Urs Jaudas

«Ich will nach Bern»: Lehrerin Sibylle Moopanar kandidiert auf dem vierten Listenplatz der FDP-Frauen. Foto: Urs Jaudas

Es war kalt auf dem Marktplatz in Bischofszell, der Stehtisch zu hoch. Ein Politiker an diesem öffentlichen Talk wandte Sibylle Moopanar den Rücken zu, drängte sie weg. Und der Moderator, der den Thurgauern die Nationalratskandidaten vorstellte, stellte plötzlich andere Fragen als vorgesehen. «Was denken die anderen von mir? Sind meine Antworten gut genug? Wie wirke ich?», fragte sich Sibylle Moopanar im Stillen. Sie war so mit sich selbst beschäftigt, dass sie, bis sie an der Reihe war, die Frage vergessen hatte.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt