Zum Hauptinhalt springen

Sport-NewsSaisonende für Taulant Xhaka

Bayern-Talent vor Wechsel zu Union Berlin +++ Hohe Busse für Basketballer Irving +++ FC Servette zum zweiten Mal in Quarantäne +++ Pochettino hat Coronavirus +++ Schweizer Biathlon-Staffel fällt spät zurück +++

LIVE TICKER BEENDET

Fussball: Erster Neuzugang für Urs Fischer

Union Berlin hat seinen ersten Winterzugang Medienberichten zufolge perfekt gemacht. Der 19 Jahre alte Leon Dajaku von Bayern München wechselt zur Mannschaft von Urs Fischer, wie der «Kicker» berichtet. Der Offensivspieler konnte bislang je zwei Bundesliga-Einsätze für den deutschen Rekordmeister und seinen vorherigen Verein Stuttgart bestreiten. Zuletzt kam er in der Drittliga-Auswahl der Bayern zum Einsatz und soll auch das Interesse anderer Clubs geweckt haben. Union suchte zuletzt wegen diverser verletzter Akteure eine Alternative für den Angriff. Eine Bestätigung für den Wechsel von den Vereinen gab es noch nicht. (dpa)

Basketball: Busse für Irving

NBA-Star Kyrie Irving muss wegen eines Verstosses gegen die Corona-Richtlinien der Liga eine Geldstrafe von 50 000 US-Dollar zahlen. Der 28-jährige Aufbauspieler der Brooklyn Nets habe die Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle verletzt, teilte die NBA mit. Irving habe am vergangenen Wochenende eine private Party in geschlossenen Räumen besucht. Durch die Regularien der Liga ist es Spielern verboten, an Treffen mit 15 oder mehr Personen teilzunehmen und eine Bar oder einen Club zu betreten.

Irving büsst zudem sein Gehalt für jedes Spiel, das er während seiner fünftägigen Quarantäne verpasste, ein. Da er bereits zwei Partien aussetzen musste, verliert er mehr als 900 000 US-Dollar seines Jahresgehalts in Höhe von 33,5 Millionen US-Dollar. Insgesamt verpasste Irving die vergangenen fünf Partien der Nets aus persönlichen Gründen. Sollte er negativ auf das Coronavirus getestet werden, darf er am Samstag wieder zu seinem Team stossen. (dpa)

Kyrie Irving, Aufbauspieler der Brooklyn Nets, sorgte für Negativ-Schlagzeilen.
Kyrie Irving, Aufbauspieler der Brooklyn Nets, sorgte für Negativ-Schlagzeilen.
Foto: Adam Hunger (Keystone)
Fussball: Servette erneut in Quarantäne

Weil mehrere Coronatests positiv ausgefallen sind, muss Servette auf Anordnung des Genfer Kantonsarzts bis am 26. Januar in Quarantäne. Das erste Rückrunden-Spiel gegen St. Gallen (24. Januar) sowie die Partie gegen Lugano (26. Januar) werden deshalb verschoben. Zur Anzahl oder Namen der betroffenen Spieler macht Servette keine Angaben. Die Grenat mussten bereits im Oktober in Quarantäne. (va)

Im Stade de Genève ruhen die Bälle vorerst, die Mannschaft muss in Quarantäne.
Im Stade de Genève ruhen die Bälle vorerst, die Mannschaft muss in Quarantäne.
Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)
Fussball: Taulant Xhaka bis Saisonende out

Der FC Basel muss bis Saisonende verletzungsbedingt auf Taulant Xhaka verzichten. Der 29-Jährige wird Anfang Februar am Innenband operiert. Die Verletzung, ein Teilriss, zog sich Xhaka bereits Mitte August beim Europa-League-Viertelfinal gegen Schachtar Donezk zu. Die konservative Behandlung schlug beim Mittelfeldspieler nicht wie gewünscht an. Er könne bis heute nicht beschwerdefrei trainieren, schreibt Basel in einer Mitteilung. Deshalb sei nun ein operativer Eingriff unausweichlich. (va)

Die Schmerzen im Knie sind zu stark: Taulant Xhaka muss operiert werden.
Die Schmerzen im Knie sind zu stark: Taulant Xhaka muss operiert werden.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Fussball: Pochettino positiv getestet

Auf den ersten Pokal folgt die Quarantäne: Mauricio Pochettino hat turbulente erste zwei Wochen als Trainer von Paris Saint-Germain hinter sich. Im Supercup gegen Olympique Marseille holte der ehemalige Tottenham-Coach am Mittwoch den ersten Titel mit seinem neuen Club. Zwei Tage später wurde der Argentinier positiv auf das Coronavirus getestet. Bei der laufenden Vorbereitung auf das Liga-Spiel bei Angers am Samstag wird Pochettino von seinen Assistenztrainern Jesus Perez und Miguel D'Agostino vertreten. (dpa)

Zwei Tage nach der Sieg im Super Cup wurde Trainer Mauricio Pochettino positiv auf das Coronavirus getestet.
Zwei Tage nach der Sieg im Super Cup wurde Trainer Mauricio Pochettino positiv auf das Coronavirus getestet.
Foto: Christophe Ena (Keystone)
Biathlon: Schweizer verpassen Spitzenplatz

Die Schweizer Staffel hat in Oberhof über 4x7,5 km Platz 9 belegt. Für das Quartett Benjamin Weger, Jeremy Finello, Serafin Wiestner und Joscha Burkhalter lag eine Top-6-Klassierung lange in Reichweite, bis Schlussläufer Burkhalter nach drei Nachladern beim letzten Schiessen zurückfiel. Den Sieg holten sich die Franzosen vor den Norwegern und den Italienern. (kai)

Fussball: Barcelona verschiebt Präsidentenwahl wegen Corona

Der FC Barcelona hat seine für den 24. Januar geplante Wahl eines neuen Vereinspräsidenten wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie vorerst vertagt. Wegen der aktuell gültigen Mobilitätsbeschränkungen müsse der Wahltermin verschoben werden, hiess es in einer Mitteilung der Katalanen.

Nach dem Rücktritt von Josep Bartomeu Ende Oktober führt aktuell Interimspräsident Carles Tusquets den Verein. Als Kandidaten zur Wahl stehen Ex-Clubboss Joan Laporta, Victor Font und Toni Freixa. Laporta wirbt offen mit Messi und sagte zuletzt, er werde bei einem Wahlsieg alles tun, um den abwanderungswilligen Star aus Argentinien zur Verlängerung des am 30. Juni 2021 auslaufenden Vertrags zu bewegen. (dpa)

Wann der definitive Nachfolger von Josep Bartomeu als Barcelona-Präsident gewählt wird, ist noch unklar.
Wann der definitive Nachfolger von Josep Bartomeu als Barcelona-Präsident gewählt wird, ist noch unklar.
Foto: Keystone
Eishockey: Sbisa vor Debüt mit Nashville

Die Nashville Predators haben Luca Sbisa ins Hauptkader befördert. Der Schweizer Verteidiger, den Nashville aus Winnipeg geholt hat, dürfte in der Nacht auf Sonntag bei seinem neuen Team debütieren. Die von Captain Roman Josi angeführten Predators treffen wie schon im ersten Match der laufenden NHL-Saison auf Columbus. (ädu)

Fussball: St. Gallen leiht Rüfli in die Challenge League aus

Der FC St. Gallen gibt Aussenverteidiger Vincent Rüfli ab. Der 32-Jährige wechselt leihweise bis Ende Saison in die Challenge League zu Stade Lausanne-Ouchy. (kai)

Fussball: Rooney hört auf und wird Cheftrainer

Der bisherige Spielertrainer Wayne Rooney hat seine Karriere als Fussballer endgültig beendet und ist vom englischen Zweitligisten Derby County zum Chefcoach befördert worden. Wie die Rams am Freitag mitteilten, erhält der 35-Jährige einen Vertrag über zweieinhalb Jahre.

Der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft und von Manchester United hatte das Trainerteam seit Ende November 2020 geleitet, nachdem sich Derby von Phillip Cocu getrennt hatte. Zugleich lief er seit Januar 2020 35-mal im Trikot der Rams auf.

Er könne jedem im Club, allen Fans und Mitarbeitern versprechen, «dass kein Stein auf dem alten bleibt, um das Potenzial auszuschöpfen, das ich während der vergangenen zwölf Monate in diesem geschichtsreichen Fussballclub erlebt habe», liess sich Rooney in einer Clubmitteilung zitieren. Sein erstes Spiel als neuer Trainer mit einem langfristigen Vertrag ist das Championship-Duell am Samstag gegen Rotherham United. (dpa)

Schalke 04: Gross schwärmt von Huntelaar

Schalke 04 setzt im Kampf um den Klassenerhalt auf Rückkehrer. Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac steht nun auch Klaas-Jan Huntelaar vor einem Comeback an alter Wirkungsstätte. Christian Gross bestätigte Kontakte zum 37-jährigen Angreifer von Ajax Amsterdam. Das hohe Alter Huntelaars ist für den neuen Coach des Bundesligavorletzten kein Hinderungsgrund: «Er würde uns wahnsinnig guttun. Wenn ein Spieler mit der Erfahrung, mit dieser Aura, dieser Persönlichkeit und mit diesen Qualitäten sich noch mal bei uns reinhängen würde, wäre das fantastisch.»

Damit wird eine Rückkehr von Huntelaar, der bis 2017 in sieben Jahren 126 Tore für Schalke 04 erzielt hatte, immer wahrscheinlicher. «Schalke hat sich gemeldet, und ich muss das jetzt überlegen», sagte der Goalgetter dem niederländischen TV-Sender NOS. Allerdings falle es ihm schwer, eine Wahl zwischen seinen beiden Herzensvereinen zu treffen: «Bei Ajax habe ich sechseinhalb Jahre gespielt, bei Schalke sieben Jahre. Es sind zwei schöne Clubs. Als ob man sich zwischen zwei Kindern entscheiden muss.» (dpa)

Qual der Wahl: Jubelt Klaas-Jan Huntelaar bald wieder für Schalke 04?
Qual der Wahl: Jubelt Klaas-Jan Huntelaar bald wieder für Schalke 04?
Olaf Kraak (AFP)

Fussball: Ibrahimovic denkt noch nicht ans Aufhören

Zlatan Ibrahimovic von Serire-A-Leader AC Milan denkt noch nicht ans Aufhören, lässt sich aber alle Optionen offen. «So lange es mir gut geht, mache ich weiter», sagte der 39-jährige Schwede im Interview der italienischen Zeitung «La Repubblica». Er sei immer ehrlich gewesen und wolle niemanden in eine Lage bringen, aus der er nicht mehr herauskommt, erklärte er. Zu Beginn habe er für sechs Monate unterschrieben. «Wir sind flexibler geblieben, um uns Auswege zu lassen», sagte der Stürmer.

Ibrahimovic trug mit seinen bislang zehn Saisontreffern zum Erfolg des Teams bei, obschon er einige Male aussetzen musste. Er hatte schon von 2010 bis 2012 für Milan gespielt. (dpa)

«So lange es mir gut geht, mache ich weiter»: Zlatan Ibrahimovic.
«So lange es mir gut geht, mache ich weiter»: Zlatan Ibrahimovic.
Miguel Medina (AFP)
Eishockey: Weiteres Spiel von Lausanne verschoben

Nachdem zehn Mannschaftsmitglieder des Lausanne HC positiv auf Covid-19 getestet worden waren, wurde die Quarantäne für die ganze Mannschaft um vier Tage bis am kommenden Sonntag verlängert. Aufgrund der aussergewöhnlich langen Quarantäne-Dauer hat die Liga entschieden, auch die Partie gegen den Davos vom Dienstag, 19. Januar, zu verschieben.

Neu findet dafür die Partie des EHC Biel gegen den HCD, die ursprünglich am 29. Januar angesetzt war, am kommenden Dienstag statt. (rom)

Fussball: Jörg Stiel wird Goalietrainer in Liechtenstein

Neuer Job für Jörg Stiel: Der 21-fache Schweizer Nationaltorhüter wird beim Liechtensteiner Fussballverband Goalietrainer. Für den neuen Nationalcoach Martin Stocklasa ist Stiel die Idealbesetzung für diese Aufgabe. “Er hat viel Erfahrung im Profibereich gesammelt und kennt die Herausforderungen im Bereich des internationalen Geschäfts bestens. Dadurch, dass er auch lange mit jungen Goalies gearbeitet hat, können unsere Torhüter sehr viel von ihm lernen”, sagt Stocklasa zum Engagements Stiels.

Zuletzt hat der 52-jährige Stiel als Torhütertrainer im Juniorenbereich des FC Basel gearbeitet. Als Spieler feierte er 2000 seinen grössten Erfolg, als er mit St. Gallen Schweizer Meister wurde. Mit Borussia Mönchengladbach absolvierte er 89 Bundesligaspiele. Zum Abschluss seiner Karriere nahm er mit der Schweizer Nationalmannschaft an der EM 2004 in Portugal teil. (rom)

Allgemeines: Mark S. schuldig gesprochen

Der Erfurter Arzt Mark S. ist wegen jahrelangen Blutdopings zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Zusätzlich bekam er ein Berufsverbot von drei Jahren auferlegt. Das verkündete das Landgericht München II am Freitag. Neben dem Mediziner wurden auch dessen vier Helfer in dem ersten grossen Strafprozess in Deutschland seit Einführung des Anti-Doping-Gesetzes 2015 schuldig gesprochen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Mark S. mehrere Winter- und Radsportler über Jahre mit Blutdoping behandelte. Zudem verabreichte er einer österreichischen Mountainbikerin in einem Fall ein Präparat, das nicht für den Gebrauch an Menschen zugelassen war. Der 42-Jährige wurde deshalb von der Strafkammer unter dem Vorsitz von Richterin Marion Tischler auch wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Als wichtigster Helfer des Mediziners erhielt der Handwerker Dirk Q. eine Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten. Die Krankenschwester Diana S. wurde zu einem Jahr und vier Monate auf Bewährung verurteilt. Der Notfallsanitäter Sven M. und Ansgard S. erhielten Geldstrafen. Gegen die Urteile sind Rechtsmittel möglich, sie sind noch nicht rechtskräftig.

Das Netzwerk war Anfang 2019 aufgeflogen. Bei Razzien in Erfurt und während der Nordischen Ski-WM in Seefeld wurden im Rahmen der «Operation Aderlass» vier der fünf Angeklagten verhaftet. In dem Prozess legten alle fünf - teils umfassende - Geständnisse ab.(dpa)

Motorrad: Franzose stirbt bei Rallye Dakar

Die Rallye Dakar trauert am Abschlusstag um Motorradfahrer Pierre Cherpin. Der 52-jährige französische Amateurpilot ist fünf Tage nach seinem Unfall bei seinem Transfer mit einem Flugzeug von Saudi-Arabien nach Frankreich gestorben. Es ist der erste Todesfall unter den Teilnehmern in diesem Jahr.

Cherpin war auf der siebten Etappe von Ha’il nach Sakaka gestürzt. Ärzte hatten ihn nach seinem Unfall bewusstlos aufgefunden. Im Krankenhaus von Sakaka war ein schweres Schädel-Hirn-Trauma festgestellt worden. Nach einer Notoperation war Cherpin in ein künstliches Koma versetzt worden, in den vergangenen Tagen sei sein Zustand stabil gewesen. Von Sakaka über Dschidda sollte er nach Lille in ein Krankenhaus geflogen werden. 2009 hatte Cherpin erstmals an der Dakar teilgenommen, als die Rallye in Südamerika ihre Premiere hatte.

Der Gesamtsieg in der Motorradwertung ging an den Argentinier Kevin Benavides. Bei den Autos triumphierte Stéphane Peterhansel. Der 55-jährige Franzose liess sich seinen Erfolg in Saudi-Arabien auch auf der zwölften und letzten Etappe nicht mehr nehmen. Nach sechs Siegen auf dem Motorrad gelang ihm in einem Mini der achte mit dem Auto. (dpa)

Tennis: Bencic in Melbourne eingetroffen, Keys muss zu Hause bleiben

Mit der Schweizerin Belinda Bencic und der zweimaligen Australian Open-Siegerin Victoria Asarenka sind erste Stars zur Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier in Melbourne eingetroffen. Beide äussern sich positiv über die Bedingungen. «Ich bin beeindruckt, wie reibungslos alles abgelaufen und wie gut alles organisiert ist», schrieb Bencic auf Twitter.

Die 31-jährige Asarenka liess wissen, dass sie sich trotz aller Beschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der erforderlichen 14-tägigen Quarantänezeit in Melbourne freue, in Australien dabei zu sein. Die Cracks werden mit Charterflügen in den Spielort des Australian Open gebracht und müssen vor der Abreise in der Heimat wie bei der Ankunft einen Corona-Test absolvieren.

Nicht spielen darf in Melbourne die Amerikanerin Madison Keys nach einem positiven Test vor dem Abflug. Wegen eines positiven Corona-Tests muss auch der frühere Weltranglisten-Erste Andy Murray aus Schottland um seine Teilnahme bangen. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 8. Februar. (dpa/rom)

Eishockey: Josi übertrifft Streit, Niederreiter trifft

Roman Josi hat beim Auftakt in die NHL-Saison eine neue Bestmarke erreicht. Beim 3:1-Sieg der Nashville Predators gegen Columbus (mit Dean Kukan) verbuchte der 30-jährige Berner seinen 450. NHL-Skorerpunkt und überholt damit Mark Streit als bis anhin besten Schweizer Punktesammler in der besten Liga der Welt. Josi konnte sich beim 3:1 durch Calle Jarnkrok (ins leere Tor) einen Assist gutschreiben lassen.

Ebenfalls erfolgreich in die Saison gestartet ist Nino Niederreiter. Beim 3:0-Auswärtssieg der Carolina Hurricans bei den Detroit Red Wings erzielte der Bündner in der 4. Minute den sehenswerten Führungstreffer. Niederreiter, der über 15 Minuten Eiszeit erhielt, wurde zum besten Spieler der Partie gewählt. (rom)

Geglückter Auftakt in die NHL und ein neuer Rekord: Roman Josi. (Foto: AP)

Handball: Frankreich gewinnt Spitzenduell

Rekordchampion Frankreich ist mit einem Achtungserfolg in die Weltmeisterschaft in Ägypten gestartet. Im ersten Spitzenspiel des Turniers setzten sich die Franzosen in Gizeh mit 28:24 (13:13) gegen Vize-Weltmeister Norwegen durch. Erfolgreichster Werfer Frankreichs war Kentin Mahé mit neun Treffern. Den Norwegern verhalfen dagegen auch zehn Tore von Sander Sagosen nicht zum Sieg.

Wie die Franzosen kam auch Mitfavorit Schweden erfolgreich ins Turnier und siegte gegen Nordmazedonien souverän mit 32:20 (16:11). Überragender Schwede war Hampus Wanne mit elf Treffern. (dpa)

Fussball: Queiroz' Nachfolger bekannt

Reinaldo Rueda übernimmt die Nationalmannschaft Kolumbiens und soll die Südamerikaner bei seiner zweiten Amtszeit zur WM in Katar 2022 führen. Am Mittwochabend bestätigte der Chilenische Verband Ruedas Weggang. Der 63-Jährige hatte dort einen Vertrag bis zum Ende der WM-Qualifikation in Südamerika.

In seinem Heimatland tritt er die Nachfolge von Carlos Queiroz an, der nach zwei hohen Niederlagen gegen Uruguay und Ecuador im November entlassen wurde. Bereits im März stehen für Rueda und den Tabellensiebten der Südamerika-Qualifikation gegen Brasilien und Paraguay die ersten Bewährungsproben an. Zudem richtet Kolumbien in diesem Jahr zusammen mit Argentinien die Copa América aus. Rueda war bereits von 2004 bis 2006 kolumbianischer Nationalcoach. (dpa)