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Die rostige Rakete fliegt wieder

Eigentlich hat der alternde Andy Roddick im heutigen Olympiamatch gegen Novak Djokovic keine Chance – wenn da nicht der schnelle Court und der für die Favoriten tückische Modus wären.

Voller Energie: Andy Roddick in seinem Olympiamatch gegen den Slowaken Martin Klizan. (30. Juli 2012)
Voller Energie: Andy Roddick in seinem Olympiamatch gegen den Slowaken Martin Klizan. (30. Juli 2012)
Keystone
Patriotisch: Die Schuhe des Tennisstars sind ganz im Stil der US-Flagge gehalten. (30. Juli 2012)
Patriotisch: Die Schuhe des Tennisstars sind ganz im Stil der US-Flagge gehalten. (30. Juli 2012)
Keystone
Ein Titel auf Rasen: Der 29-Jährige triumphiert in Eastbourne. (23. Juni 2012)
Ein Titel auf Rasen: Der 29-Jährige triumphiert in Eastbourne. (23. Juni 2012)
Reuters
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A-Rod nannten die Experten den US-Amerikaner Andy Roddick zu seinen besten Zeiten voller Respekt. Weil seine Aufschläge wie Raketen in der gegnerischen Platzhälfte einschlugen, und weil er mit der Vorhand eine derart brachiale Kraft entfalten konnte, dass die Kontrahenten regelrecht hinter der Grundlinie festgenagelt wurden. Inzwischen hat die Tennisrakete Roddick etwas Rost angesetzt und die Top 10 aus den Augen verloren. Auf dem Olympiarasen, der schneller ist als die Unterlage beim Grand-Slam-Turnier vor einem knappen Monat an gleicher Stätte ist der Angriffsspezialist aber noch immer eine Bedrohung, zumal die Bälle nach Einschätzung von Spielern wie Novak Djokovic flacher abspringen, was zusätzliches Tempo in die Matches bringt.

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