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Viel Selbstvertrauen und etwas Glück

Roger Federer steht dank dem 6:4, 7:6-Sieg über John Isner im Halbfinal. Wie vor zwölf Jahren in Sydney bekommt der Baselbieter also zwei Medaillenchancen. «Damals interessierte mich Bronze nicht, jetzt sehe ich das anders», erzählte er gestern.

Voll bei der Sache: Roger Federer machte gegen John Isner einen weiteren Schritt Richtung Podium.
Voll bei der Sache: Roger Federer machte gegen John Isner einen weiteren Schritt Richtung Podium.
Keystone

Vielleicht war das die Wende zum Guten für die gebeutelte Schweizer Olympiadelegation: Beim Matchball retournierte Roger Federer einen knallharten Aufschlag John Isners (ATP 11) mit der Rückhand; die Filzkugel streifte die Netzkante, verlor fast die ganze Geschwindigkeit und plumpste unerreichbar ins Feld des US-Amerikaners. Statt einer Jubelpose war eine Geste der Entschuldigung gefragt. «Ich fühlte mich schlecht, aber ich war auch sehr erleichtert, dass alles vorbei war», gab die Nummer 1 nach dem Match zu.

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