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Die Clintons sind jetzt Grosseltern

Baby-Glück im Clinton-Clan: Chelsea bringt ein Mädchen zur Welt. Bill und Hillary sehnten sich die Geburt ihres Enkels regelrecht herbei.

Glücklich: Hillary und Bill Clinton im Sheraton New York Hotel & Towers. (24. September 2014)
Glücklich: Hillary und Bill Clinton im Sheraton New York Hotel & Towers. (24. September 2014)
AFP

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary Rodham sind erstmals Grosseltern geworden. Ihre Tochter Chelsea brachte ein Mädchen mit dem Namen Charlotte zur Welt. Das gaben Chelsea Clinton und ihr Mann Marc Mezvinsky auf Twitter bekannt. Die 34-jährige Chelsea schrieb, sie seien voll Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit über die Geburt ihrer Tochter.

Die frisch gebackenen Eltern hatten 2010 geheiratet. Bereits als Teenager waren sie befreundet. Beide besuchten später die Stanford-Universität.

Das Baby war auch von den Grosseltern sehnlichst erwartet worden: Hillary Clinton hatte die Aussicht, Grossmutter zu werden, als «derzeit aufregendsten Titel» beschrieben. Die Ex-Aussenministerin wählte sogar bereits öffentlich das erste Buch aus, das sie ihrem Enkel vorlesen wolle: den Klassiker «Goodnight Moon». Und sie sagte, sie wolle bis zur Geburt des Babys keine politischen Entscheidungen treffen, da sie es geniessen wolle, erstmals Oma zu werden.

«Sei liebend, aber nicht urteilend»

Hillary Clinton zieht derzeit eine weitere Präsidentschaftskandidatur für 2016 in Betracht. Sie ist die führende Bewerberin der Demokraten, um Präsident Barack Obama nachzufolgen. Sie sagte, sie wolle wohl Anfang 2015 eine Entscheidung treffen, ob sie antreten werde.

Auch Ex-Präsident Bill Clinton konnte seine Sehnsucht auf das Baby kaum verbergen: Während einer Veranstaltung mit Ex-Präsident George W. Bush im September klingelte auf der Bühne sein Handy. Er witzelte, nur zwei Menschen hätten diese Nummer und diese seien mit ihm verwandt. Dann sinnierte er, er hoffe, er werde nicht «vorzeitig Grossvater». In einem CNN-Interview sagte er zu seiner kommenden Aufgabe als Opa, er wolle sich nicht einmischen. «Sei da, wenn du willkommen bist. Sei liebend, aber nicht urteilend.»

Kürzlich verliess sie den Sender NBC

Chelsea Clinton wuchs als Teenagerin unter den Augen der Öffentlichkeit im Weissen Haus auf. Später machte sie Abschlüsse an den Universitäten von Stanford und Columbia. Sie arbeitete in New York in der Finanzwirtschaft und im Gesundheitswesen und erlangte an der Oxford-Universität einen Doktortitel. Als Vize-Vorsitzende der Stiftung ihrer Familie hatte sie eine wichtige Rolle inne.

Kürzlich verliess sie den Sender NBC News, bei dem sie als Sonderkorrespondentin gearbeitet hatte. Im letzten Jahr hatte Chelsea gesagt, sie hoffe, so gut zu ihrem Baby zu sein, wie ihre Mutter zu ihr gewesen sei.

Mezvinsky ist ein Hedgefonds-Manager und Sohn eines ehemaligen Mitglieds des Repräsentantenhauses, Majorie Margolie.

AP/bru

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