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«Die Leute sollen erfahren, dass ich keine Gestörte bin»

Caroline H. hat zwei Frauen getötet. Wie denkt die «Parkhausmörderin» heute? Ein eindrücklicher Besuch im Gefängnis.

Gerne hätte sich Caroline H. mit ihrem anhänglichen «Katerli» Cenarius fotografieren lassen. Bild: Joseph Khakshouri

Gerne hätte sich Caroline H. mit ihrem anhänglichen «Katerli» Cenarius fotografieren lassen. Bild: Joseph Khakshouri

Chris Winteler@sonntagszeitung

Das ist sie also, die «Parkhausmörderin», das «Monster», das 1991 im Zürcher Parkhaus Urania eine junge Frau tötete und 1997 beim Zürcher Chinagarten eine ältere Frau ermordete. Wir sitzen uns im schlichten Besucherzimmer der bernischen Frauenstrafanstalt Hindelbank gegenüber. Wir sind alleine. «Die gefährlichste Frau der Schweiz» trägt keine Handschellen, da ist keine Scheibe, die uns trennt, kein Gefängnismitarbeiter, der für Sicherheit sorgt. Oben in der Ecke läuft eine Kamera: nicht aus Misstrauen gegenüber Caroline H., sondern zu meiner Beruhigung.

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