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Harrison Ford verursacht Beinahe-Crash mit Boeing

Hobbypilot Harrison Ford hat eine Rollbahn mit einer Landepiste verwechselt. Der Schauspieler überstand schon mehrere Flugunfälle glimpflich.

Er überflog knapp eine Boeing 737: Harrison Ford hat die Anweisung des Fluglotsen zwar verstanden, jedoch falsch ausgeführt.

Der flugbegeisterte Hollywoodstar Harrison Ford hat auf einem Flughafen im US-Bundesstaat Kalifornien beinahe einen Unfall verursacht. Der 74-jährige «Indiana Jones»-Filmstar und Hobbypilot verwechselte beim Anflug auf den John Wayne Airport in Orange County offenbar eine Rollbahn mit einer Landebahn, wie der Fernsehsender NBC berichtete. Ford sei dabei über eine Boeing 737 mit 116 Insassen hinweg geflogen. Die Flugsicherheitsbehörde FAA machte zwar keine Angaben zu Beteiligten, erklärte aber, sie untersuche den Vorfall.

Ein FAA-Sprecher erklärte, dass die Fluglotsen einer einmotorigen Maschine vom Typ Aviat Husky am Montagnachmittag Landererlaubnis auf der Bahn 20L des Flughafens erteilt hätten. Der Pilot habe die Anweisungen auch «richtig» wiederholt, sei dann aber auf einer «parallel verlaufenden» Rollbahn gelandet und habe dabei eine Boeing 737 überflogen.

Ford kommt auf 5200 Flugstunden

Laut NBC konnte die Boeing jedoch kurz darauf sicher starten. Die Strafen in den USA für Landungen auf Rollbahnen reichen von einfachen Verwarnungen bis zum Verlust der Fluglizenz. Ford überstand schon mehrere Flugunfälle glimpflich. So brach sich der passionierte Sammler von Oldtimer-Maschinen vor zwei Jahren bei einer Bruchlandung auf einem Golfplatz in Santa Monica einen Arm und erlitt zudem leichtere Kopfverletzungen.

Eine weitere Bruchlandung leistete er sich mit einem Hubschrauber bei einer Flugschau im County Ventura 1999, ein Jahr später schlidderte er mit einer Beechcraft Bonanza-Maschine bei einer Notlandung über die Piste eines Airports. Laut eigenen Aufzeichnungen hat Ford mehr als 5200 Flugstunden hinter sich.

AFP/kat

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