Zum Hauptinhalt springen

Ist Harvey Weinstein im Tessin untergetaucht?

Nach dem weltweiten Missbrauchsskandal soll der US-amerikanische Filmproduzent vor Paparazzi geflüchtet sein. In der Schweiz erhoffe er sich Privatsphäre.

Mehr als hundert Frauen – darunter zahlreiche Stars – werfen Harvey Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben.
Mehr als hundert Frauen – darunter zahlreiche Stars – werfen Harvey Weinstein vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben.
Lucas Jackson, Reuters
Nach monatelangen Ermittlungen stellte sich der Hollywood-Mogul den Behörden: Weinstein erscheint in New York vor Gericht (9. Juli 2018).
Nach monatelangen Ermittlungen stellte sich der Hollywood-Mogul den Behörden: Weinstein erscheint in New York vor Gericht (9. Juli 2018).
Seth Wenig, Keystone
Der Filmproduzent, gegen den jetzt der Prozess geführt wird, war bereits mehrfach Gast am Zurich Film Festival, hier 2013.
Der Filmproduzent, gegen den jetzt der Prozess geführt wird, war bereits mehrfach Gast am Zurich Film Festival, hier 2013.
Keystone
1 / 16

Der 65-jährige Hollywood-Produzent ist zurzeit die am meisten diskutierte Person auf der Welt. Seit der Enthüllung des Weinstein-Skandals vergeht kein Tag, an dem sich nicht neue Missbrauchsopfer melden. Jetzt ist dem Filmproduzenten der Rummel um seine Person offenbar zu viel geworden.

Laut Proto Group, die Liegenschaften an VIPs vermittelt, soll sich Harvey Weinstein eine Villa im Kanton Tessin gemietet haben. Das schreibt Ticinonews.ch. Demnach habe er die italienische Immobilien-Firma beauftragt, für sechs Monate ein passendes Anwesen zu finden. Das Tessin sei dabei «die beste Wahl» gewesen, weil seine Privatsphäre wegen eines Paparazzi-Verbots geschützt sei, heisst es weiter. 500'000 Dollar Miete soll die Immobilie in den Hügeln über Lugano kosten.

Die Information ist mit Vorsicht zu geniessen, die Firma von Unternehmer Alessandro Proto gilt als umstritten. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

Beliebter Ruheort für Stars

Die Einwohnerkontrolle von Lugano habe denn auch keine Kenntnis von Weinsteins Aufenthalt, berichtet «Le Temps». Das muss aber nichts heissen: Weinstein könnte mit einem Touristenvisum einreisen. Nur wenn er länger als sechs Monate bleibt, müsste er eine Aufenthaltsbewilligung beantragen.

Das Tessin ist für viele internationale Stars ein beliebter Rückzugsort. Persönlichkeiten wie George Harrison oder Romy Schneider residierten bereits im südlichen Teil der Schweiz.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch