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Messer mit Kachelmanns DNA gefunden?

In der Wohnung des mutmasslichen Opfers wurde ein Messer mit DNA-Spuren und Fingerabdrücken Kachelmanns gefunden.

Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Reuters
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Wetterfrosch Jörg Kachelmann gerät in der Vergewaltigungsaffäre immer stärker unter Druck. Bereits vor vier Wochen gab es Berichte über ein Messer, das Spuren seiner DNA aufwies. Die Anwälte Kachelmanns liessen diese Meldungen aber verbieten. Dennoch stellten sie nie einen Antrag auf Haftprüfung, der beliebte Wettermoderator sitzt inzwischen seit Wochen in Haft.

Die Staatsanwaltschaft hingegen glaubt seit Wochen genug in der Hand zu haben, um Kachelmann vor Gericht zu bringen. Die «Süddeutsche» schreibt weiter, dass Kachelmann «vielleicht sogar bis zu einem möglichen Prozess in Haft» bleiben könnte. Dieser könnte Ende Jahr beginnen.

Keine Wetternachrichten mehr

Der Zeitung zufolge geht das mutmassliche Opfer wieder arbeiten. Die Moderatorin, die mit Kachelmann angeblich eine elfjährige Beziehung hatte, arbeitet seit letztem Sonntag wieder bei einem kleinen Radiosender. Der Sender verzichtet seit der Affäre auf Wetternachrichten.

Die 37-Jährige hatte ausgesagt, sie habe elf Jahre lang eine Beziehung mit Kachelmann gehabt. Anfang Februar habe Kachelmann sie zum Sex gezwungen. Tags darauf war Kachelmann zu den Olympischen Spielen geflogen, bei seiner Rückkehr am 20. März wurde er am Frankfurter Flughafen festgenommen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

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