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Mehrere junge Albaner unter Opfern

Nach der Schiesserei in München wird mehr über die Todesopfer bekannt. Unter den Verletzten sind auch mehrere Kinder.

Die Polizei hat einen «möglichen Mitwisser» festgenommen: Sicherheitskräfte stehen vor dem McDonalds nahe des Olympia Einkaufszentrums, wo die Schiesserei stattgefunden hat. (23. Juli 2016)
Die Polizei hat einen «möglichen Mitwisser» festgenommen: Sicherheitskräfte stehen vor dem McDonalds nahe des Olympia Einkaufszentrums, wo die Schiesserei stattgefunden hat. (23. Juli 2016)
Sven Hoppe, Keystone
Mehrere tausend Menschen haben am Sonntagabend in München der Opfer des Amoklaufs gedacht. (24. Juli 2016)
Mehrere tausend Menschen haben am Sonntagabend in München der Opfer des Amoklaufs gedacht. (24. Juli 2016)
Josef Hildebrand, Keystone
Polizeihelikopter über München.
Polizeihelikopter über München.
AFP
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Ein 14-jähriger Albaner war zum Zeitpunkt der Schüsse im Einkaufszentrum. Er soll schwer am Hals verletzt worden sein und sich in Lebensgefahr befinden, berichtet Kosova News.

Der Chef einer Klinik in der Nähe des Tatortes bestätigte gegenüber dem Sender RTL, dass Kinder ins Krankenhaus gebracht worden seien. Sie waren teilweise lebensgefährlich verletzt.

Auf Facebook suchte ein junger Kosovare nach seiner Schwester. Sie soll im Einkaufszentrum gewesen sein und befand sich nach der Schiesserei in keinem Krankenhaus. Später meldete der junge Mann, seine Schwester sei tot.

Auch die Freundin des Mädchens soll tot sein, berichtet die kosovarische Website lajmi.net.

Ein weiterer albanischer Vater trauert auf Facebook um seinen Sohn, wie albanische Zeitungen berichten. Polizeipräsident Hubertus Andrä teilte in der Nacht auf Samstag mit, dass Jugendliche unter den insgesamt neun Todesopfern sind. Auch Kinder seien verletzt worden. Es gebe «drei Schwerverletzte, bei denen Lebensgefahr anzunehmen ist», sagte Andrä. Zudem gebe es 13 Leichtverletzte.

Die Münchner Polizei hat eine Auskunfts- und Vermisstenstelle für die Angehörigen eingerichtet.

In den sozialen Netzwerken sprechen die Menschen den Angehörigen der Opfer unter den Hashtags #PrayForMunich und #PrayForGermany ihr Mitgefühl aus.

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