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30 Tonnen venezolanisches Bargeld gefunden

Venezuelas Regierung vermutet, dass wegen der Inflation illegal Geld im Ausland gehortet wird. In Paraguay sind jetzt 30 Tonnen Bargeld entdeckt worden. Das Zählen kann dauern.

Venezuela hat Geldsorgen: Eine Bankmitarbeiterin zählt Geld in der Hauptstadt Caracas. (15. Januar 2017)
Venezuela hat Geldsorgen: Eine Bankmitarbeiterin zählt Geld in der Hauptstadt Caracas. (15. Januar 2017)
EPA/MIGUEL GUTIERREZ, Keystone

In einem Haus in Paraguay haben Ermittler einen riesigen Haufen an venezolanischen Geldscheinen entdeckt – mit einem Gewicht von vermutlich bis zu 30 Tonnen. Die 50- und 100-Bolivar-Noten seien rund 370 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Asunción an der Grenze zu Brasilien entdeckt worden, teilten die Behörden am Montag mit.

Demnach muss nun untersucht werden, ob das Geld legal nach Paraguay kam. Den Angaben zufolge werden die Ermittler mindestens bis Dienstag brauchen, um den Gesamtwert aller gefundenen Noten und auch das absolute Gewicht zu bestimmen. Venezuela steckt in einer heftigen Inflation. Die Regierung dort hatte in der Vergangenheit häufiger den Verdacht geäussert, Geldscheine würden illegal im Ausland gehortet.

dapd/foa

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