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40 Container von Rena geborgen

Seit Wochen befinden sich dutzende Container auf dem verunglückten Schiff Rena vor Neuseeland. Nun sind die ersten vierzig Behälter geborgen worden. Die Entladung des Rests wird offenbar weitaus schwieriger.

Schimmern auf der Wasseroberfläche: Neben der Rena hat sich ein Ölteppich gebildet. (23. Oktober 2011)
Schimmern auf der Wasseroberfläche: Neben der Rena hat sich ein Ölteppich gebildet. (23. Oktober 2011)
Reuters
Wurden an die Küste Neuseelands getrieben: Container fallen vom havarierten Frachter Rena. (19. Oktober 2011)
Wurden an die Küste Neuseelands getrieben: Container fallen vom havarierten Frachter Rena. (19. Oktober 2011)
Keystone
Tierwelt in Gefahr: Drei Tage nach dem Unglück wurde dieser ölbeschmutzte Pinguin auf Moiti Island gefunden. (6. Oktober 2011)
Tierwelt in Gefahr: Drei Tage nach dem Unglück wurde dieser ölbeschmutzte Pinguin auf Moiti Island gefunden. (6. Oktober 2011)
Keystone
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Von dem verunglückten Containerschiff Rena vor Neuseeland sind die ersten 40 Container geborgen worden. Die Entladung der nächsten Container werde mehr Zeit in Anspruch nehmen und auch schwieriger sein, da sie zum Teil beschädigt seien, teilte die Schifffahrtsbehörde am Sonntag mit.

Das Schiff hat schwere Schlagseite. Insgesamt dürfte die Aufgabe Monate dauern, hiess es. Das 47'000 Tonnen schwere Schiff war am 5. Oktober nur 22 Kilometer vor Tauranga im Norden auf ein Riff gelaufen. An Bord waren 1368 Container, von denen bei dem Unglück wohl 88 ins Meer gerutscht waren.

Verschmutzte Strände

Spezialisten gelang es, den Grossteil des Schweröls an Bord zu bergen und so eine grössere Umweltkatastrophe zu verhindern. Rund 360 Tonnen Öl gelangten dennoch ins Meer und verschmutzten Strände. Mehr als 2000 Vögel verendeten in dem Dreck.

Von den Stränden in der Nähe des havarierten Schiffes wurden am Wochenende erneut mehrere Ölflecken gemeldet. Die Behörde wollte Spezialisten schicken, um den Ölschlamm zu entsorgen. Die Lokalbehörde hat ein Online-Portal für Freiwillige eingerichtet, die bei den Säuberungen helfen wollen.

Der philippinische Kapitän und ein Offizier wurden unter anderem wegen fahrlässiger Schiffsführung angeklagt. Ihnen drohen zwei Jahre Haft.

SDA/wid

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