Flugbegleiterin verteidigt Cockpit mit Servierwagen

Nach der Landung einer American-Airlines-Maschine in Honolulu hat die Polizei einen Passagier verhaftet. Dieser hat versucht, zum Piloten vorzudringen.

Der US-Heimatschutzminister ist über den Vorfall informiert worden: Das FBI führt den auffälligen Passagier ab. (19. Mai 2017)

Der US-Heimatschutzminister ist über den Vorfall informiert worden: Das FBI führt den auffälligen Passagier ab. (19. Mai 2017) Bild: Donna Basden/Keystone

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Nach einem Flug von Los Angeles nach Honolulu ist ein Passagier der Polizei zufolge festgenommen worden. Grund sei gewesen, dass dieser versucht habe, die Tür zum Cockpit zu durchbrechen, sagte ein Polizeimitarbeiter der Nachrichtenagentur AP am Freitag. Der Flug wurde von American Airlines ausgeführt, er landete um 11.35 Uhr vormittags in Honolulu.

US-Heimatschutzminister John Kelly sei über den Vorfall informiert worden, hiess es in einem Tweet der Behörde. Demnach lägen keine anderen Berichte über Störungen vor. Flüge würden weiterhin überwacht.

Nach Angaben der Polizei war der Passagier bereits Stunden zuvor erstmals in Gewahrsam genommen worden, weil er die Tür zu einer Rampe auf den Flugplatz öffnete. Er sei alkoholisiert gewesen, habe aber nicht die Bedingungen erfüllt, die bei einer Festnahme für Trunkenheit in der Öffentlichkeit nötig sind, hiess es.

Hier wird der Mann von der Polizei abgeführt. Video: Tamedia/AP

Zwei Zeugen aus dem Flugzeug berichteten indes, dass der Mann es nicht zur Cockpittür geschafft habe. Eine Flugbegleiterin habe ihren Servierwagen benutzt, um ihn aufzuhalten – und zwar noch bevor er die Erste Klasse vor dem Bereich der Crewmitglieder erreichte. Andere Fluggäste hätten den Mann daraufhin gegriffen und ihn festgebunden. (chk/AP)

Erstellt: 20.05.2017, 06:56 Uhr

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