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Absichtliche Abstürze kamen immer wieder vor

Egypt-Air 1999, Silk-Air 1997 und andere Flüge: In der Geschichte der Luftfahrt kam es schon zu mehreren Fällen, in denen Piloten ein Flugzeug absichtlich abstürzen liessen.

Stürzte 1999 auf dem Weg von Los Angeles nach Kairo ab: Maschine der Egypt Air.
Stürzte 1999 auf dem Weg von Los Angeles nach Kairo ab: Maschine der Egypt Air.
  • 44 Menschen starben 1994 bei einem Absturz in Marokko. Der Pilot soll das Flugzeug absichtlich abstürzen lassen haben, in dem er den Autopilot ausgeschaltet hatte. Die marokkanische Pilotenunion widersprach den Darstellungen.
  • Der Silk-Air-Flug, eine Boeing 737 auf dem Weg von Jakarta nach Singapur, stürzte 1997 in Indonesien nach einem rapiden Sinkflug ab. Die indonesischen Behörden konnten die Unfallursache nicht völlig klären, jedoch gab es verschiedenste Quellen, die auf einen möglichen Suizid hinwiesen. Der Pilot hatte in den sechs Monaten vor dem Absturz Probleme am Arbeitsplatz und steckte in finanziellen Schwierigkeiten. Beim Absturz starben 104 Menschen.
  • Im Jahr 1999 verliess der Pilot von Egypt-Air-Flug 900 auf dem Weg von Los Angeles nach Kairo kurz das Cockpit. Der Co-Pilot nutzte das aus und deaktivierte Triebwerke und Autopilot. Der Pilot konnte nichts mehr machen, die Maschine stürzte in den Atlantik und riss 217 Menschen in den Tod.
  • Ähnliches passierte 2013. Bei einem Flug der Linhas Aéreas de Moçambique verliess der Pilot das Cockpit und wurde ausgesperrt. Das Flugzeug stürzte ab, die Ermittler gehen von Absicht aus. 32 Menschen starben mit dem Co-Piloten.

Glimpflicher ging die Entführung in Genf Mitte des letzten Jahres aus: Als der Pilot die Toilette aufsuchte, schloss sich der Co-Pilot im Cockpit ein. Er landete das Flugzeug in Genf und ersuchte um politisches Asyl. Alle Insassen blieben unverletzt. Zur Story.

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